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24h-Rennen Le Mans 2016

Der 24h-Klassiker im Ticker

Formel 1 Live-Ticker Bildergalerie öffnen

15:05 Wir verabschieden uns damit nach einer Schlussphase, die an Dramatik nicht zu überbieten war. Und dem 18. Le Mans-Sieg von Porsche.

15:02 Toyota machte alles richtig. Und dann so etwas. Der kugelsichere TS050 Hybrid macht auf den letzten Metern schlapp. Wie traurig für die Japaner. Das tut richtig, richtig weh.

15:01 Porsche gewinnt in einem Finale, wie es nur der Motorsport schreiben kann. Absolut irre.

15:00 Letzte Runde für Jani.

14:59 Fassungslosigkeit überall, wohin man schaut. Im Pressezentrum, auf den Tribünen, in der Toyota-Garage. Nur nicht bei Porsche. "Le Mans muss einen gewinnen lassen", sagte Fritz Enzinger vor dem Rennen. Und Le Mans will Toyota anscheinend keinen Sieg vergönnen.

14:58 Lieb und Dumas liegen sich in der Porsche-Garage in den Armen. Bei Toyota fließen die Tränen.

14:57 Das ist unfassbar: Es fehlen Jani nur noch 10 Sekunden. Der Toyota bricht auf der Zielgeraden zusammen. Unfassbar.

14:55 Das gibt es nicht. Der führende Toyota verliert rapide vier Minuten vor Schluss. Herzschlagfinale.

14:54 Selbiges gilt auch für den Ford GT mit Dirk Müller am Steer. Der 40-Jährige streichelt die flache Flunder über die letzten Kilometer.

14:51 Toyota muss es nur noch nach Hause bringen. Der Weg dahin ist topfeben.

14:49 Porsche ist endgültig geschlagen. Die Reifen knicken ein. Jani muss sich frische Walzen abholen. Das bringt Toyota weitere 1:10 Minuten Luft.

14:48 Eine Distanz von 381 Runden ist abgeritten. Nakajima dürfte noch vier Bahnen schaffen.

14:47 Die Haupttribüne ist richtig voll. Die Fans warten auf den Zieleinlauf.

14:45 Die Spitze fährt hohe 3:28er Zeiten. Porsche hilft nur noch ein Wunder. Toyota braust dem Ziel entgegen. Solange mussten die Japaner auf diesen Moment warten. Und jetzt ist er zum Greifen nahe.

14:42 Eine halbe Minute trennt Porsche vom 18. Le Mans-Erfolg. Anders herum hat Toyota für den ersten Gesamtsieg ein angenehmes Polster. Wenn auch kein Ruhepolster.

14:38 Eine halbe Minute trennt Porsche vom 18. Le Mans-Erfolg. Anders herum hat Toyota für den ersten Gesamtsieg ein angenehmes Polster. Wenn auch kein Ruhepolster.

14:36 Der ACO vermeldet 263.500 Zuschauer, die das 84. 24h-Spektakel live an der Strecke anschauten.

14:33 Nakajima spult routiniert sein Programm an der Spitze ab. Wie muss sich der Pilot jetzt fühlen? Wahrscheinlich hört er wie ein Mäuschen in den Antriebsstrang hinein...

14:30 In der LMP2 liegt nach wie vor die Alpine 460 mit der Startnummer 36 auf Erfolgskurs. In der LM GTE AM der Ferrari 458 Italia mit der Startnummer 62.

14:28 Ford ist auf dem besten Weg, gleich beim Comeback den Klassenerfolg bei den GT-Werksrennwagen abzusahnen. Dirk Müller pilotiert den Ford GT im Schlussturn. Fisichella ist über eine Minute im Ferrari zurück.

14:28 Der Abstand zwischen den beiden Führenden liegt bei über einer halben Minute.

14:26 Nun hat auch Toyota seinen Piloten ein letztes Mal in die Box gerufen. Nach 1:06 Minuten ist Nakajima wieder raus auf den letzten Rennabschnitt.

14:25 An der Spitze ist das Bild dasselbe geblieben: Toyota führt vor Porsche. Oder Nakajima führt vor Jani, der gerade seinen finalen Stopp absolvierte. Die Reifen blieben für einen vierten Stint am Porsche kleben. Volles Risiko. Aber wenn bei Toyota nichts mehr passiert, wird es nichts nützen.

14:23 Entschuldigung, liebe Leser. Unser Ticker-Tool war leider für den Moment ausgestiegen. Wir bitten um Verzeihung.

13:57 Das große Wetterchaos blieb bisher aus. Bis auf den Regen am Anfang blieb es trocken. Allerdings wurde die lange Startphase hinter dem Safety Car heftig im Fahrerlager diskutiert. Die Entscheidung von Rennleiter Edoarddo Freitas konnte niemand so recht verstehen.

13:49 Böse Zungen wollen die Mulsanne-Kurve schon in Taittinger-Kurve umbennen.

13:42 Taittinger war wohl unschuldig an dem Dreher. Sie wurde von einem Plattfuß gehandicapt. Nach starker Rauchentwicklung am linken Hinterreifen, parkt das Auto am Streckenrand.

13:37 Gibt es ein Problem am Ford? Es schien, dass Dirk Müller, Führender in der GTE-Pro ziemlich langsam unterwegs ist. In der Slow Zone hatte er deutlich weniger als die erlaubten 80 km/h drauf. Ferrari lauert mit rund 52 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz.

13:34 Ines Taittinger steht im Kies. Das Pegasus-Auto aus der LMP2 mit der #28 ist gefühlt schon ziemlich oft neben der Strecke gewesen. Taittinger war schon mal an derselben Stelle abgeflogen.

13:33 Nun kommt auch der Toyota von Nakajima in die Boxengasse gefahren.

13:29 Der Porsche mit der Startnummer 2 von Neel Jani kommt an die Box. Der Schweizer muss nun alles geben, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Beim Service läuft alles nach Plan, es wird nur getankt und die Scheibe gewischt.

13:27 Marcel Fässler macht es sich im Audi #7 bequem. Das Rennen für Fässler, Lotterer und Treluyer war schon zu Beginn gelaufen. Man hatte unter anderem mit einem defekten Turbolader Probleme.

13:23 Stéphane Richelmi, Debütant in Le Mans, Gesamtsechster und Führender in der LMP2-Klasse mit Signature Alpine: "Es war mein dritter Stint. Wir müssen immer noch ordentlich Druck machen, aber den Rhythmus einhalten. Physisch und mental war es eine große Herausforderung. Eine Runde liegen wir vorn."

13:19 In der Ford-Schikane werden Teile auf der Strecke vermeldet. Klingt vielleicht harmlos, aber der noch kleinste Splitter kann den Traum vom Sieg platzen lassen, denn ruckzuck hat man sich einen Reifenschaden eingefahren.

13:15 Das Toyota-Trio Sebastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima ist noch sieglos in Le Mans. Aus dem Porsche-Trio holte bisher nur Romain Dumas einen Sieg an der Sarthe - 2010 mit Audi. Lieb und Jani standen noch nie ganz oben auf dem Podest beim Langstreckenklassiker.

13:10 Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr waren es Nico Hülkenberg, Earl Bamber und Nick Tandy, die für Porsche den Sieg holten. Ausgerechnet das Auto, das neben den beiden WEC-Stammrennern zusätzlich eingesetzt wurde. Das Trio Marc Lieb, Roman Dumas und Neel Jani ist momentan die Porsche-Speerspitze. Während Brendon Hartley, Timo Bernhard und Mark Webber schon den Gewinn der Sportwagen-WM feiern durften, konnten Lieb und Co. noch kein Titel holen.

13:06 Endspurt! Wir haben nur noch knapp zwei Stunden bis zum großen Zieleinlauf in Le Mans auf der Uhr. Falls Sie gerade erst zu uns gestoßen sind: Momentan sieht es danach aus, als würden Toyota und Porsche den Sieg unter sich ausmachen. Die Überraschung: Porsche jagt Toyota. Das hätten zuvor wohl die wenigsten Experten erwartet. Nach 22 Stunden trennen Platz 1 und 2 nur rund 30 Sekunden!

13:03 Sie haben auf neue Fotos gewartet? Dann hier entlang zu unserer großen Bildergalerie.

12:59 Toyota hat von der technischen Seite nicht ein Problem zu beklagen: Der neue Antriebsstrang läuft, ohne zu murren. Im Prinzip fuhren die Japaner immer über 14 Runden mit einer Tankfüllung. Und über drei Stints mit einem Reifensatz. Eine klare Strategie, die mit dem Auto mit der Startnummer 5 bislang perfekt aufgeht. 

12:57 Wir nähern uns den letzten zwei Stunden. In den Boxen wird gebibbert. Die Angst vor dem Technikteufel fährt immer mit.

12:52 So langsam finden sich mehr und mehr Zuschauer auf der Start-Ziel-Geraden ein. Über der Piste hängt eine Wolkendecke. Aber weiterer Regen wie gestern zum Start droht wohl nicht mehr. "Le Mans im Regen wünscht sich niemand", meinte Andre Lotterer noch am Freitag auf die Gefahren angesprochen.

12:49 Am führenden Toyota wurden die Reifen getauscht. Das kostete 20 Sekunden extra, die Neel Jani nun näher herangerobbt ist. Aktueller Abstand zwischen den Sieganwärtern: 29,519 Sekunden.

12:45 Durchfahrtsstrafe für den Ferrari mit der Startnummer 60, weil die Mechaniker das Auto mit laufendem V8 betankten. Das ist untersagt.

12:44 Der führende Toyota biegt einen Umlauf später zum 26. Service ab. Über die längere Laufzeit mit einer Tankmenge (14 statt 13 Runden) hat sich Toyota den entscheidenden Vorteil erarbeitet.

12:41 Der gesamte Boxenablauf - Ein- bis zur Ausfahrt - dauerte exakt 1:09 Minuten.

12:40 Porsche ruft Jani zum nächsten Routine-Stopp rein. Die Gummis bleiben drauf.

12:38 Die beiden Spitzenautos bewegen sich im hohen 3:23er Bereich. Kaum Unterschiede. Dahinter wird langsamer gefahren. In der LMP2 führt nach wie vor die Alpine A460 von Signatech Alpine.

12:32 Kann sich Toyota das noch nehmen lassen? 55 Sekunden Vorsprung, der gleiche Speed und ein ähnlicher Rhythmus bei den Boxenstopps wie Porsche. Im Prinzip können Buemi, Davidson und Nakajima nur über die eigenen Beine stolpern. Oder von der Technik eingebremst werden. Oder von einem Überrundeten abgeschossen werden. Wir wollen nichts verschreien.

12:27 Ford bestimmt nach dem Ferrari-Geschenk das Geschehen in der GT-Wertung. Das riecht schwer nach einem Triumph für den amerikanischen Hersteller über die Italiener. Corvette, Aston Martin und Porsche sind mehr als klar abgehängt.

12:24 Jani schüttelt eine 3:22.7 Min. aus dem Ärmel. Wenn er so weitermachen könnte, würde der Druck auf Toyota wachsen. Aber in der nächsten Runde bricht er schon wieder um vier Sekunden ein.

12:21 Sarrazin fährt nach 9 Minuten und 44 Sekunden wieder raus. Der Siegestraum ist geplatzt. Aber die Hoffnung auf Rang drei lebt. Der Vorsprung ist riesengroß auf Audi. Veranstalter ACO hat in der Zwischenzeit die Pokale herrichten lassen.

12:19 Es könnte sein, dass ein Kühler an der rechten Seite des Toyota TS050 Hybrid eingedrückt ist. Und zwar von der Berührung zwischen Kobayashi und einem GT-Wagen.

12:17 Vorne beweist Davidson weiterhin kühlen Kopf. Der Brite kontrolliert die Situation mit 57 Sekunden vor Jani. Porsche braucht jetzt mehr Speed, um Toyota unter Druck zu setzen. Oder man muss auf einen Patzer der Japaner hoffen.

12:14 Vorne ist die Abdeckung runter, an der Seite werkeln die Mechaniker. Das sieht nach reichlich Arbeit aus. Aber es bleibt Zeit. Der Vorsprung auf Audi beträgt 12 Runden. Es gilt, das Podest abzusichern.

12:12 Nun heißt es: Toyota mit der Startnummer 5 gegen Porsche mit der Startnummer 2.

12:11 Damit dürfte der erste Toyota endgültig aus dem Rennen um den Sieg sein. Sarrazin wird rückwärts in die Garage geschoben.

12:10 Der Porsche mit der Startnummer 1, den im Verlauf des Rennens einige Probleme quälten - unter anderem eine kaputte Wasserpumpe -, hat sich bis auf den 17. Ranh nach vorn gearbeitet. Es gilt, für die WEC Punkte zu sammeln. 

12:09 Angeblich ist bei Audi die komplette Telemetrie ausgefallen. Ist bei dem Rückstand nach vorne aber eigentlich egal. Die Piloten werden aus eigener Kraft nicht mehr als die vierte und fünfte Position erreichen.

12:06 Keine drei Stunden mehr bis zum Ende. Und vieles deutet auf ein großes Finale zwischen Porsche und Toyota hin. Wir hoffen, dass sich der 24h-Klassiker auf den letzten Metern entscheidet. Das wärs!

12:03 Ein Aston Martin V8 Vantage ist in der ersten Schikane gestrandet, ein Abschlepper steht schon parat.

12:01 Der Fahrerlagerfunk meldet, dass Audi-Boss Rupert Stadler seinen Le Mans-Besuch für heute abgesagt hat.

12:00 In der LM GTE Pro liegt der Ferrari von Toni Vilander nach seinem Dreher gute 30 Sekunden hinter dem Ford GT von Joey Hand (#68).

11:54 Ohne Reifentausch schrubbt Davidson seinen Boxenbesuch innerhalb von 1:08 Minuten ab.

11:52 Porsche schafft den Stopp inklusive Fahrerwechsel - Jani ersetzt Lieb - in 1:28 Minuten. Toyota benötigt 16 Sekunden länger. Weil die linke Fahrzeugseite geklebt werden muss. Der Ausrutscher vorhin hatte sie weiter ausgefranzt.

11:51 Sowohl Kobayashi als auch Lieb fassen neue Reifen auf.

11:50 Lieb, Kobayashi und Lotterer kommen an die Box.

11:48 50 Jahre nach dem ersten Sieg in Le Mans - damals der Gesamterfolg - ist Ford auf dem Weg, wieder Geschichte zu schreiben. Und das direkt beom Comeback auf der großen Langstreckenbühne.

11:47 Joey Hand sagt Danke und schlüpft im Ford GT durch. Vilander steuert die Box an. Die Reifen müssen runter nach der unfreiwilligen Einlage.

11:45 Toni Vilaner dreht sich im führenden GT-Ferrari und steht quer auf dem Asphalt. Es ist die gleiche Stelle, an der sich Kobayashi vorhin drehte. Also ausgangs des Porsche-Sektors.

11:44 Die Gelbphase ist aufgehoben. Lieb schafft weiterhin nur hohe 3:27er Zeiten. Indes fährt sein Vordermann rund 3 Sekunden schneller. Hat sich Porsche bei der Strategie verschätzt? Ist der Vierfach-Stint des Guten zuviel?

11:43 Davidson hat im Toyota 4.484 Kilometer zurückgelegt.

11:37 Davidson macht einen extrem gefestigten Eindruck. Er zieht Lieb mehr und mehr davon. Abstand: fast 38 Sekunden.

11:36 Der drittplatzierte in der LM GTE Pro, Ryan Briscoe im Ford GT, holt für seinen Rennwagen frische Nahrung.

11:35 Die Streckenposten sind immer noch mit dem verunfallten Manor beschäftigt. Deshalb wurde von Abschnitt 29 bis 32 eine Slow-Zone eingerichtet.

11:33 Aufgepasst: Die vielen Carbonteile in den Porsche-Kurven drohen die Reifen aufzuschlitzen. Die Rennleitung warnt die Teams.

11:32 Der Reparatur-Stopp kostete den Audi mit der Startnummer 8 insgesamt 39 Minuten und 24 Sekunden. Trotzdem bleiben di Grassi, Duval und Jarvis auf dem vierten Rang.

11:29 In der Wiederholung sehen wir, warum es zum Unfall kam. Urplötzlich löste sich vorne die Verkleidung, das Auto verlor rapide Abtrieb und schliderte in die Leitplanken. Den Fahrer trifft keine Schuld.

11:27 Das Auto konnte sprang doch wieder an, kam aber nicht weit. Die Situation verschlimmerte sich.Mit offener Fahrertür krachte Mattheo Rao in den Porsche-Kurven in die Leitschienen. Zum Glück auf der rechten Seite. Die Carbon-Splitter flogen.

11:25 Der Oreca-Nissan - eingesetzt von Manor (#44) - steht im Aus und wird von den Streckenposten weggeschoben. Sieht nach einem Ausfall aus.

11:20 Plötzlich muss der Toyota mit der Startnummer 6 über 54 Sekunden gutmachen. Kobayashi hat wohl einen Tick zu viel risikiert. Oder die Konzentration ließ für einen kurzen Augenblick nach. Ein teurer Fehler.

11:18 Oh, Kobayashi schmeißt seinen Toyota in den Kies, befreit sich aber wieder. Das Missgeschick kostet aber gute 40 Sekunden. Solche Patzer darf man sich im Kampf um den Sieg eigentlich nicht erlauben. War es das jetzt?

11:17 Wir haben einen weiteren Schwung an Bilder nachgezogen. Viel Spaß mit der Fotogalerie.

11:15 Davidson führt im Toyota mit 20,9 Sekunden vor Lieb, der im vierten Abschnitt auf gebrauchten Reifen unterwegs ist und Zeiten im hohen 3:27er Bereich dreht.

11:14 Am Audi mit der Startnummer 8 werden beim Garagenbesuch gleich die Bremsscheiben ausgetauscht.

11:11 1999 ging Audi das erste Mal in Le Mans an den Start. Seither landete man im jeden Jahr mindestens auf dem Podium. Droht 2016 das bislang schwächste Resultat? Es sieht ganz danach aus. Jarvis steht auf dem vierten Platz noch immer in der Box. Lotterer hat schon 14 Runden Rückstand. Wenn die Top3 ohne Zwischenfall durchkommen, bleibt Audi ohne Podium.

11:07 Die Rennkommissare sprechen gegen den Ligier-Honda von Michael Shank Racing (#49) eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxenstraße aus. Grund: Das Auto soll eine Kollision verursacht haben.

11:04 Erst einmal in der Geschichte des 24h-Rennens sah Le Mans einen asiatischen Sieger: Mazda am 23. Juni 1991. Mit dem 787B und Wankelmotor.

11:02 Sind Sie schon wach? Wir hoffen es. Lassen Sie sich die spannende Schlussphase nicht entgehen. Es stellt sich folgende Frage: Holt Porsche seinen 18. Sieg in Le Mans? Oder darf Toyota endlich das erste Mal feiern?

10:59 Porsche bittet Lieb umgehend an die Box. Der Porsche 919 Hybrid wird von den Mechanikern geputzt. Außerdem tanken sie frisches Benzin für den Vierzylinder-Turbo nach. Lieb fährt weiter in seinen vierten Stint auf denselben Gummis. Auch Kobayashi ist drin.

10:58 Mark Patterson ist in seiner Corvette-C7 aus der Amateurklasse in der ersten Schikane der Mulsanne-Gerade in den Reifenstapel geknallt. Vorwärts. Gelbe Flaggen.

10:56 Kobayashi braust verdammt flott um den Kurs: 3:21.797 Minuten. Es fehlen ihm nur drei Zehntel auf seine absolut schnellste Bahn im Rennen. Der Rückstand nach vorn verdampft somit auf 14,9 Sekunden.

10:53 Platztausch an der Spitze in der 316. Runde. Davidson krallt sich Lieb. Er saugt sich zunächst im Windschatten an und zieht dann mit der Kraft des 2,4-Liter-Biturbo-V6 plus Hybridboost am Porsche vorbei.

10:50 Jarvis verharrt noch immer in der Box. Schaut nach einer längeren Reparatur bei Audi aus.

10:49 In der LMP2 befindet sich der Alpine A460 mit der Startnummer 36 auf Kurs für den Klassensieg. In der LM GTE AM die Scuderia Corsa mit der Startnummer 62.

10:47 In der LM GTE Pro liegen die Rundenzeiten übrigens bei rund 3:52 Minuten derzeit. Hand hat zwischen sich und den Ferrari-Verfolger 1,8 Sekunden gebracht. Also praktisch gar nichts nach fast 20 Stunden. Sowohl in der LMP1 als auch in der GT-Werksklasse läuft es also auf ein Herzschlagfinale hinaus.

10:43 Die Mechaniker schrauben wild an der Front des R18 herum. Unterdessen treibt Davidson Lieb vor sich her. Nur zwei Sekunden beträgt die Lücke zwischen den beiden. Fast schon ein Kampf Rad-an-Rad.

10:41 Der Audi mit der Startnummer 8 humpelt langsam über die Bahn und schafft es aber zurück an die Box.

10:40 Man kann nur den Hut vor der Leistung der Piloten ziehen. Bislang haben wir nur ganz wenige Fehler auf der Strecke gesehen. Das zeigt die hohe Qualität.

10:39 Es bleibt ein Kampf auf Messers Schneide. Jeder Fehler wird knallhart bestraft werden. So ist Le Mans nunmal.

10:36 So wie es aktuell aussieht, wird das Wetter stabil bleiben. Das dürfte die Teams und Fans freuen. Der Sieg in der 84. Ausgabe des 24h-Rennens Le Mans wird unter normalen Bedingungen ausgefahren.

10:32 Den Gesamtsieg machen in den letzten viereinhalb Stunden die beiden Toyota und der Porsche mit der Startnummer 2 untereinander aus.

10:30 Joey Hand hat Ford bei den GT-Rennern am Ferrari 488 von Matteo Malucelli vorbeigeführt.

10:28 Der absolute Wahnsinn. Das Delta zwischen dem Führenden Lieb und dem Zweitplatzierten Davidson beträgt nach 308 Runden 0,012 Sekunden pro Umlauf.

10:25 In der GTE-Pro-Klasse ist Joey Hand mit Siebenmeilen-Stiefeln unterwegs. Der Ford GT robbt sich immer näher an den Risi-Ferrari von Matteo Malucelli ran. Da dürfte es bald einen Führungswechsel geben.

10:22 Sebastien Buemi nach seinem Einsatz im Toyota: "Ich bin nicht ganz zufriedden weil die Reifen im dritten Stint nachgelassen haben, deshalb der Rückstand. In den ersten beiden Stints sind sie gut, aber im dritten haben wir einen starken Abbau."

10:19 Wie erwartet liegt Marc Lieb nun in Führung mit 6 Sekunden Vorsprung auf Anthony Davidson und 21 Sekunden auf Kamui Kobayashi. Das ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Am Ende wird die Strategie am Ende des Rennens entscheidend sein. Die Strategen füttern ihre Simulationssoftware in den so genannten "Battle Rooms" permanent mit Daten und spiele alle Eventualitäten durch.

10:14 Der Porsche fährt als Erstes wieder los. Im Gegensatz zu Toyota hat man keinen Fahrerwechsel vorgenommen, Lieb blieb im Auto sitzen.

10:12 Bei Audi war die Nummer 7 auch bei den Mechanikern zu Gast. Neben Benzin gab es auch einen neuen linken Hinterreifen - eine Vorsichtsmaßnahme. Und auch der zweite Toyota stoppt. Sebastien Buemi überlässt Anthony Davidson das Steuer. Lieb ist ebenfalls reingekommen. Ganz schön was los in der Boxengasse.

10:09 Der Nahkampf zwischen Conway und Lieb hat sich zunächst erstmal erledigt. Conway biegt an die Box ab und übergibt an Kamui Kobayashi. Lieb sollte einen Umlauf danach zum Service kommen. Dann dürfte das Duell um Rang erneut aufflammen.

10:04 Dirk Müller, der mit dem Ford GT auf Platz zwei in der GTE-Pro hinter Ferrari liegt: "Es war großartig. Ich liebe das Auto, Chip Ganassi hat uns eine super Basis gegeben. Wir hatten ein Problem mit dem Lenkrad. Wir konnten den Motor nicht abstellen, deshalb gab es die Durchfahrtsstrafe. Das hat 35 Sekunden gekostet. Aber ich habe alles gegeben."

09:59 Derzeit trennt den Toyota von Mike Conway auf Rang zwei und Marc Lieb im Porsche 919 Hybrid auf Platz drei nur noch eine Sekunde. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass soeben die 300. Runde absolviert wurde und wir schon 19 Stunden hinter uns haben.

09:57 Eben hatten wir noch erwähnt, dass Oli Jarvis sich über zu wenig Grip beklagt hat. Dafür lässt es der Brite aber fliegen. Der Ex-DTM-Pilot ist derzeit schneller als der führende Toyota unterwegs. Er absolvierte eine Zeit von 3.24,436 Min. ab und knabberte dem Toyota von Sebastien Buemi damit 4 Zehntel ab.

09:54 Bei Audi gibt es Stärkung für die Mechaniker. Eigentlich steht ja auch für die Schrauber gesunde Ernährung auf dem Programm, aber für diesen besonderen Anlass und nach der harten Nacht twittert man bei Audi ein Bild von Nutella und Marmelade. Guten Appetit Jungs!

09:50 Der Manor LMP2 (#44) und der GTE-Pro Porsche von Proton Dempsey (#77) müssen Durchfahrtsstrafen in Kauf nehmen. Die Rennleitung verordnete die Ehrenrunde, weil man permanent gegen Track Limits verstoßen hatte. Sprich: Man fuhr über die Streckenbegrenzung hinaus und verschaffte sich so Vorteile.

09:48 Oliver Jarvis beklagt über Funk, dass der Audi mit der Nummer 8, der derzeit auf Platz vier liegt, nur wenig Grip hat. Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich erzählte schon zuvor, dass man das ganze Rennen über Vibrationen hatte, weil man mit Pickup auf den Reifen kämpfte.

09:46 Und es kracht wieder mal in der LMP2. Erneut ist das Krohn Racing-Auto dabei, aber Teambesitzer Tracy Krohn hat dieses Mal keine Schuld. John Pew von Michael Shank Racing hat das Auto beim Anbremsen verloren und ist Krohn reingerutscht.

09:42 Noch ein Bremsfakt für zwischendurch: Von den 60 gestarteten Autos bremsen 52 mit Brembo-Material.

09:40 Buemi hat nach 294 Umläufen weiter alles unter Kontrolle. Das sieht gut aus für ihn und seine Teamgefährten Anthony Davidson und Kazuki Nakajima.

09:36 Das Mindestgewicht der extrem komplizierten Hybridrenner beläuft sich auf 875 Kilogramm.

09:35 Die LMP1-Autos zählen auf den 13,629 Kilometern etwa 50 Schaltvorgänge pro Runde.

09:32 Buemi zerrt weiter von dem Vorsprung, den er sich vor einer guten Stunde herausgefahren hat. Conway und Lieb müssen über eine halbe Minute gutmachen, wenn sie siegen wollen. Dafür verbleiben fünf Stunden und 28 Minuten.

09:28 Eine Corvette hat sich ausgangs der Porsche-Kurven ins Kiesbett gedreht. Die Rennleitung reagiert mit einer Slow-Zone. Maximal Tempo 80 in diesem Bereich.

09:27 Jetzt ist auch Lieb drin. Die Porsche-Führung währte nur kurz.

09:24 Die Nummer 6 gewinnt zwei Sekunden in der Boxenstraße (Zeit: 1:09 zu 1:11 Minuten).

09:23 Doppelstopp bei Toyota mit Buemi und Conway.

09:21 Risi Competizione beherrscht das Geschehen in der GT-Klasse mit einer halben Minute vor dem bestplatzieren Ford GT. Die flache Ami-Flunder weist eine 20 Prozent kleinere Stirnfläche auf als die Konkurrenzprodukte. Die Gegner ätzen: "Der Ford GT ist mehr Prototyp als GT-Rennauto." Ford agierte clever bei der Entwicklung. Straßensportwagen und Rennauto wurden parallel vorangetrieben. Das erlaubte mehr Freiheiten beim Design, während die Konkurrenz eingeschränkter waren, weil sie einen Rennwagen vom Straßenwagen ableiten mussten.

09:19 Vorne hat sich nichts verändert, die Abstande bleiben auf demselben Level.

09:17 Fässler steht zum Routinecheck und Nachranken an der Box. Ein Mechaniker leuchtet mit einer Taschenlampe unter die Verkleidungsteile.

09:15 Der Rebellion mit der Startnummer 13 ist weit zurückgefallen. Bis auf die 50. Position. Dabei war das Auto stets unter den besten fünf oder sechs. Wir können leider nicht sagen, was genau passiert ist. Beim Schwesterauto mussten die Einspritzdüsen gewechselt werden.

09:12 Die beiden Audi sehen von den Rundenzeiten her gar nicht so schlecht aus. Aktuell halten sie das Niveau der Spitze. Ja, wenn der Rückstand nicht schon uneinholbar wäre.

09:07 Toyota sah sich am Freitag bei der Zuverlässigkeit aussortiert: "Wenn uns etwas trifft, dann etwas Neues", meinte Sebastien Buemi.

09:04 Noch immer gute sechs Stunden zu fahren. Also die Distanz eines WEC-Laufs.

08:59 Ein Toyota-Mechaniker lehnt erschöpft gegen eine Wand in der Garage. Wir müssen festhalten: Nicht nur die Piloten sind Helden. Sondern auch die Mechaniker, die aufopferungsvoll in den Garagen und bei den Boxenstopps schufften. Kompliment und Respekt!

08:58 Der Abstand an der Spitze stabilisiert sich bei circa einer halben Minute. Lieb holt leicht auf Conway vor ihm auf.

08:55 Dr. Wolfgang Ullrich fasst die Audi-Nacht zusammen: "Es hat bei beiden Autos das Problem gegeben, dass die Starnummernbeleuchtung auf der linken Seite ausfiel. Ein Teil, das wir seit Jahren fahren. Dieses Mal war es der Meinung, mal auszufallen. Wir hatten sehr lange damit zu kämpfen, dass Pickup starke Vibrationen der Reifen zur Folge hatte. Als es so kühl wurde, dass wir auf den weichsten Reifen gehen konnte, war es weg. Jetzt seit zwei Stunden mit dem mittelharten Reifen haben wir es wieder. Das überrascht uns, das hatten wir beim Vortest nicht."

08:53 Marc Lieb gab vorher zu Protokoll: "Das ist ein richtiges Rennen, so wie man sich das wünscht. Wir müssen von der Strategie mit unserem Stint von den Reifen her schauen. Aber es wird sehr, sehr eng. Es sieht aber aus, als könnten wir die gleiche Pace gehen. Wir können im Augenblick nicht vorbeigehen, nur versuchen, so lange wie möglich dran zu bleiben."

08:48 Die schnellste Rennrunde hält weiterhin Kamui Kobayashi in 3:21.445 Minuten - gefahren in der 81. von inzwischen 280 Runden.

08:46 Zwischen den beiden Toyota liegt viel Asphalt. Buemi hat Conway um über 25 Sekunden abgehängt. Lieb büßt weitere 25 Sekunden ein. Dennoch: Der Porsche und der zweite Toyota befinden sich nach wie vor aussichtsreich im Rennen.

08:42 Marc Lieb übernimmt den Porsche von Neel Jani. Bei dieser Gelegenheit rüsten die Mechaniker den 919 Hybrid mit frischen Michelins aus.

08:38 Durchfahrtsstrafe für die Startnummer 68. Der Motor lief, während die Mechaniker das Auto betankten. 

08:34 Einen Umlauf später folgte der Spitzenreiter, während Jani weiter auf der Piste bleibt und den ersten Rang für den Moment erobert. Porsche will unbedingt seinen 18. Gesamterfolg erringen. Aber Toyota ist bärenstark. Ein Fight der Extraklasse.

08:32 Conway und Fässler waren in der Box.

08:31 Jetzt hinterlegt der Zeitenmonitor den letzten Umlauf von Buemi sogar mit grün. Heißt: Persönlich beste Runde in 3:22,495 Minuten.

08:28 Wiederrum ist der Führende der schnellste Mann auf der Bahn. Buemi dreht eine hohe 3:22er, während seine Verfolger bei 3:25.5 (Conway) und 3:23.3 (Jani) liegen.

08:27 Die Rennleitung weist Buemi an, die Streckenbegrenzung in Tertre Rouge einzuhalten. Es wird genau hingeschaut.

08:26 Kamui Kobayashi hat sich zu seinem Stint bei Nacht geäußert: "Mein Stint in der Nacht war ein bisschen schwierig. Es gibt viel Verkehr da draußen und ich bin leicht mit einem GT-Auto zusammen gestoßen. Es ist schade, dadurch etwas Zeit verloren zu haben, aber das Auto hat sich gut verhalten. Es geht immer noch ein gutes Stück."

08:21 Die Tribünen auf Start-Ziel sind sehr spärlich besetzt. Das wird sich spätestens in sechs Stunden ändern, wenn es nicht mehr lange bis zum Zieleinlauf ist.

08:17 Buemi ergreift seine Chance und bringt mehr und mehr Meter zwischen sich und Conway. Schon 9,1 Sekunden Vorsprung. Jani schiebt sich von hinten an den zweiten Toyota heran.

08:15 In der GT-Amateurklasse führt der Ferrari 458 Italia von der Scuderia Corse mit William Sweedler, Townsend Bell und Jeffrey Segal. Sie rangieren auf der Gesamt-30.-Position.

08:13 Noch 51 der 60 gestarteten Autos sind unterwegs. Der Verkehr hat also nur unwesentlich abgenommen. Jani pfeift bei einer Überrundung rechts vorbei und kommt mit zwei Rädern sogar in den Dreck. Das hält ihn trotzdem nicht auf.

08:10 Buemi schlägt in 3:23.7 Minuten das höchste Tempo an. Jani verliert eine halbe Sekunde. Conway dazwischen etwa 1,3 Sekunden.

08:08 Die beiden führenden GT-Autos biegen gleichzeitig in die Boxenstraße ab. Beide wechseln die Fahrer aus. Den Ferrari 488 lenkt nun Matteo Malucelli, den Ford Dirk Müller.

08:05 Laut Alexander Wurz geht der Toyota TS050 mit der Startnummer 5 unter kühlen Bedingungen besser als das Schwesterauto. Deshalb der Wechsel an der Spitze bei nur 14 Grad Luft- und 15 Grad Streckentemperatur. Conway und Co. werden hoffen, dass sich bald die Sonne blicken lässt und die Piste erwärmt.

08:03 Am Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton (#77) muss in der Garage die Antriebswelle getauscht werden.

08:01 Jani kann die Abgase der beiden Toyota vor ihm förmlich riechen. Und die japanischen Fahrzeuge heizen sich gegenseitig ein. Sie zischen rechts und links an den LMP2- und GT-Rennwagen vorbei. Atemberaubende Verfolgungsschlacht.

07:58 Wo führt das noch hin? Die ersten drei fighten innerhalb von 2,8 Sekunden.

07:57 Toyota-Doppelführung, nachdem Jani in die Box abbog.

07:54 Der Schweizer saugt sich auf der Geraden im Windschatten an, scherrt aus, und ... ja, Buemi ist vorbei am Markenkollegen.

07:53 Conway und Buemi peitschen im Parallelflug über die Zielgerade. Sie liegen 56 Sekunden hinter dem Porsche von Neel Jani.

07:52 Viele neue Bilder aus der Nacht bereichern unsere Fotoshow. Das kann sich sehen lassen!

07:51 Der Ferrari von Risi Competizione (#82) versucht, sich im dichten Getümmel vom Ford GT (#68) abzusetzen. Doch Bourdais bleibt Vilander auf den Fersen.

07:48 Überall grün: Die Renner stürmen los. Noch sieben Stunden und 12 Minuten im Kampf gegen die Uhr, die Gegner, die Technik und sich selbst.

07:46 Die Rennleitung holt das Safety Car nach dieser Runde rein. Dann machen sich Mike Conway und Sebastien Buemi auf die Jagd nach Neel Jani.

07:43 Die beiden japanischen Renner mussten sich erstmal am Ende der Boxengasse aufstellen und warten, bis die Ampel auf Rot sprang. Das tat sie erst, als eine Gruppe hinter dem Safety Car vorbei zog.

07:42 Der führende Toyota nutzt das Safety Car für einen Besuch in der Boxenstraße. Das Auto wird betankt. Auch das Schwesterfahrzeug ist drin.

07:40 Wussten Sie, dass die Autos in Le Mans 2015 während der 24 Stunden zusammengenommen etwa 100.000 Liter Sprit tranken?

07:38 In der LM GTE Pro tobt weiterhin der Kampf zwischen Ferrari und Ford. Die beiden bestplatzierten Autos trennen gerade einmal zwei Sekunden. Sobald das Safety Car reinkommt, wird es zwischen den ewigen Rivalen aus den 1960ern wieder rund gehen. Davon dürfen wir ausgehen.

07:36 Audi ist auf den Rängen vier und fünf abgemeldet. Das 24h-Rennen entscheidet sich zwischen Toyota und Porsche. Wenn nicht doch noch irgendwas total abgefahrenes passiert. Der Audi R18 mit der Startnummer 8 hat sich zwei Runden Rückstand eingefangen, das Schwesterauto hinkt 12 Umläufe hinterher.

07:34 Fast Fact zum Toyota TS050 Hybrid: Das Tankvolumen ist im Vergleich zum Vorgänger von 66,9 auf 62,5 Liter zurückgegangen. Trotzdem schafft der Toyota 14 Runden am Stück, bevor man nachtanken muss. Das spricht für den neuen Biturbo-V6 und weniger Luftwiderstand bei gleichem oder sogar mehr Abtrieb. Chapeau an die Technik-Mannschaft.

07:32 Das Top-Trio trennen gerade einmal 10 Sekunden. Mehr hätte man eigentlich nicht erwarten können: Spannung pur am Sonntagmorgen.

07:29 Bewegung in der LMP2: Der Führende (#36) steht in der Garage und die Mechaniker sind eifrig am werkeln.

07:26 Das Thiriet-Auto hängt am Haken. Der Zwischenfall ereignete sich bei Mulsanne.

07:24 Der nächste Ausrutscher. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Das LMP2-Auto von Thiriet mit der #46 hat es erwischt. Man lag auf Platz zwei in der Klasse - besonders ärgerlich. Und auch die Nummer 30 steht. Man schickt das Safety Car raus.

07:19 Das Auto kokelt noch vor sich hin. Es steht mitten in den Porsche-Kurven.

07:17 Feueralarm! Der Kolles brennt schon wieder. Simon Trummer saß im Auto. Es steht qualmend am Streckenrand. Schon am Mittwochabend ging das privat eingesetzte LMP1-Auto in Flammen auf.

07:11 Man hört den Fahrer im Cockpit schreien und fluchen. Er will nicht, dass man ihn an den Abschlepphaken nimmt. Offenbar hat er vor, doch noch zurück an die Box zu fahren. Aus dem Auto sieht er aber nicht, wie stark die rechte Front beschädigt ist. Das Rad des LMP2 liegt komplett frei.

07:06 Die Alpine mit der #35 verabschiedet sich ebenfalls und hängt in der Streckenbegrenzung. Insgesamt sind erst vier Autos aus dem Rennen ausgeschieden.

06:57 Der Crash von Milner hat Spuren hinterlassen. Es dauert wohl noch, bis man die Reifenstapel wieder in Form gebracht hat. Die gelbe Corvette hängt am Abschlepphaken. Die Slow Zone wird also wohl noch eine Weile Bestand haben.

06:50 Während Tommy Milner ausgestiegen ist und mit einem Fotografen offenbar Fotos vom Unfall anschaut, sind die beiden in Front liegenden Toyota und Porsche in der Box. Die Corvette hat eine SLow Zone ausgelöst. Überraschung bei Porsche: Romain Dumas steigt nach nur einem Stint aus, Neel Jani steigt ein. War man mit den Zeiten des Franzosen nicht zufrieden?

06:47 Oha! Die Corvette von Tommy Milner aus der GTE-Pro ist heftig nach Start-und-Ziel abgeflogen. Die Reifenstapel sind völlig verschoben, die Front komplett zerstört. Milner sitzt noch im Auto, aber scheint soweit in Ordnung zu sein.

06:41 Über 250 Stopps absolvieren die Schrauber während einer Saison zum Training in der Werkstatt. Dazu kommen Testfahrten und der Einsatz am Rennwochenende. Für den Hintergrund: Eine Felge mit Reifen wiegt 19,9 Kilogramm.

06:38 Bei einem Blick in die Garagen sieht man immer wieder Mechaniker, die im Sitzen dösen. Zum Boxenstopp müssen sie aber wieder hellwach sein. Die Regeln wurden für 2016 nochmal angepasst. Auf elf Seiten sind die Regel-Bestimmungen für die Stopps ausgeführt. Nur zwei Mann dürfen tanken, das Auto muss dabei auf den Rädern stehen und erst nach dem Tanken dürfen Räder gewechselt werden. Maximal vier Mechaniker und ein Schlagschrauber dürfen am Auto sein. Wer dagegen verstößt, wird bestraft.

06:32 Timo Bernhard übernimmt den Porsche mit der Startnummer 1. Nach den technischen Problemen hinkt man 38 Runden hinterher und liegt auf Platz 41. An der Spitze trennen Sarrazin im Toyota und der #2 Porsche nur 4,725 Sekunden.

06:29 Paul Dalla Lanna dreht sich mit seinem Aston Martin aus der GTE-Am-Klasse. Im vergangenen Jahr verlor er kurz vor Schluss einen sicher geglaubten Podiumsplatz auf nasser Piste.

06:24 Aston Martin verrät, dass Nicki Thiim aus der GTE-Pro-Klasse Müsliriegel zum Frühstück hatte. Knurrt Ihnen auch schon der Magen? Wer es bis hierhin ohne Schlaf geschafft hat, hat sich ein Frühstück redlich verdient.

06:19 Der G-Drive LMP2 mit der #38 ist in die Streckenbegrenzung gekracht. Vorne links hängt das Frontteil weg.

06:18 Die Führung hat damit wieder gewechselt. Toyota führt vor Dumas im Porsche. Es ist nun komplett hell geworden.

06:15 Marc Lieb kommt in Runde 241 nach 13 Runden an die Box. Dumas springt mit der Sitzschale in der Hand rein und schnallt sich an.

06:13 Dumas wartet weiterhin mit seiner Sitzschale in der Hand in der Porsche-Box, dass Lieb reinkommt. In Le Mans muss jeder Pilot mindestens sechs Stunden ans Steuer, darf aber nicht mehr als vier Stunden innerhalb von sechs Stunden fahren und über die Gesamtdistanz höchstens 14 Stunden.

06:11 Auch das Schwesterauto ist bei den Mechanikern zu Gast. Es sieht alles nach einem routinemäßigen Stopp aus.

06:08 Der Audi mit der #8 ist zum Service in der Boxengasse. Man lag aktuell auf dme vierten Platz. Bei den Ingolstädtern kann man nur hoffen, dass die Konkurrenz noch massive Probleme bekommt, um einen Podiumsplatz abzustauben.

06:06 Die Slowzone ist wieder aufgehoben. Lieb liegt in Führung. Dumas steht angezogen in der Box, daneben LMP1-Boss Fritz Enziger mit den Händen in der Hosentasche.

06:02 Und aus gelben Flaggen wird eine Slow Zone in Sektor 2. Wir haben inzwischen 15 Stundn geschafft. Toyota #6 war an der Box. Auch bei Porsche macht man sich bereit. Lieb soll das Steuer an Romain Dumas übergeben.

06:00 Léo Roussel von Pegasus Racing aus der LMP2 parkt im Kies, nachdem er sich wohl verbremst hat und ordentlich Qualm aus dem Heck steigt. Die Marshalls zeigten gelbe Flaggen.

05:58 Wir werfen mal wieder einen Blick weiter hinten ins Zeiten-Tableau: In derLMP2-Klasse führt Signatech Alpine (#36), in der GTE-Pro Toni Vilander im Risi-Ferrari vor Ford und in der GTE-Am Jeffrey Segal im Ferrari.

05:54  Wie erwartet ist Nakajima planmäßig an die Box gekommen. Damit hat sich das deutsch-japanische Duell vorerst auf der Strecke mal erledigt. Man tankt, putzt die Scheiben.

05:52 Lieb ist nicht nur Profi-Rennfahrer, sondern auch Ingenieur. Der zweifache Familienvater studierte an der FH Esslingen Fahrzeugtechnik, arbeitete auch eine zeitlang bei Porsche als Ingenieur, konzentriert sich aber inzwischen voll auf seinen Job als LMP1-Profi.

05:49 Marc Lieb hat sich an Kazuki Nakajima herangerobbt. Der Porsche sitzt dem Toyota im Nacken. Wer hat jetzt die bessere Konzentration? Lieb sitzt schon wesentlich länger im Auto als Nakajima.

05:44 Es hat ein paar Wolken über Le Mans. Es wird jedoch in nächster Zeit nicht mit Regen gerechnet. Man sieht allerdings, dass der Himmel langsam wieder heller wird. Die Phase, in der die Sonne aufgeht, ist für die Piloten meist die schwierigste. Erstens, weil der Körper ausgezehrt ist, zweitens weil die Sonne oft blendet. Deshalb hat jedes Team auch mehrere Physiotherapeuten dabei, die die Fahrer mit Flüssigkeit, Elektrolyten und Massagen aufpeppeln. Audi doer Porsche haben auch eigene Ärzte mit dabei, die regelmäßig in die Boxen schauen und sich nach den Fahrern erkundigen.

05:41 Wussten Sie übrigens, dass man bei Toyota 6,5 Stunden lang des 24h-Rennens im 6. Gang verbringt?

05:38 Wer dachte, Romain Dumas und Neel Jani könnten in Ruhe ein Nickerchen machen, liegt falsch. Offenbar sind sie so angespannt, dass beide im Klappstuhl in der Box zuschauen, was ihr Teamkollege Marc Lieb auf der Strecke macht.

05:36 Lieb war inzwischen übrigens wieder an der Box und hat nach 228 Runden neuen Sprit aufgefasst. Damit heißt es nun wieder Doppelführung für Toyota.

05:33 Noch wach? Ein Team kann jedenfalls die Augen zumachen. Die #51 von AF Corse ist mit Motorschaden ausgeschieden.

05:27 Unverändertes Bild an der Spitze: Porsche (#2) vor Toyota (#6) und Toyota (#5).

05:24 Porsche fuhr mit Neel Jani rund um Mitternachtt den ersten Vierfach-Stint des Teams. Der 919 Hybrid geht pfleglich mit den Michelin-Reifen um.

05:18 Lieb führt mit 46,3 Sekunden vor dem ersten Toyota. Und 57,1 vor dem zweiten japanischen Rennwagen.

05:17 Sarrazin tauscht mit Kobayashi die Plätze im Toyota. Soweit wir das mit unseren müden Augen überblicken können, dreht Toyota weiter Dreifach-Stints auf einem Reifensatz.

05:11 Falls Sie Interesse an einem Le Mans-Besuch haben: Das Standard-Ticket für alle Veranstaltungstage kostet in diesem Jahr 78 Euro. Ein sehr fairer Preis für die gebotene Action und das umfangreiche Feld mit verschiedenen Fahrzeugen.

05:09 Nakajima hat Davidson im Toyota mit der Startnummer 5 abgelöst. Der Japaner bekommt für seinen Turn in den frühen Morgenstunden neue Gummis verpassst. Gleich erwarten wir auch den Führenden in der Box.

05:04 Nach dem Beinahe-Abflug setzt Treluyer eine persönlich schnellste Rundenzeit im 3:23er Bereich.

05:02 Nach 14 Stunden haben die Topfahrzeuge fast 3.000 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht mehr als der doppelten Strecke von München nach Barcelona.

04:58 An die Spitzenzeiten vom frühen Abend knüpft in der Nacht niemand an. Lieb ist derzeit der schnellste Mann im Feld mit einer tiefen 3:24. Die beiden Toyota bleiben zwei Sekunden über dieser Marke.

04:54 Treluyer schmeißt beinahe den Audi R18 in der Zielschikane weg. Wild schlingernd bekommt er das PS-Monster mit Dieselantrieb aber doch noch wieder eingefangen.

04:50 Durch den Porsche-Boxenstopp hat Toyota derzeit wieder eine Doppelführung inne. Davidson schiebt sich näher an Kobayashi heran. 15 Sekunden beträgt die Lücke, zeigt uns der Zeitenmonitor.

04:43 Lieb holt sich im 17. Stopp frische Michelin-Walzen bei seiner Crew ab.

04:42 Die ersten drei liegen nach 13,5 Rennstunden innerhalb von einer halben Minute. Wahnsinn Le Mans.

04:40 Mit lautem Gebrüll erwacht der 3,5-Liter-V6 wieder zum Leben. Der Ford marschiert nach kurzer Pause wieder auf die Strecke.

04:39 Der aussichtsreichste Ford GT mit Ryan Briscoe am Steuer wird in die Box geschoben (#69).

04:38 Toyota schreibt auf Twitter: "Wenn die Sonne untergeht, wird Le Mans zu einem magischen Ort." Nicht nur dann ...

04:35 Interessant: Porsche hat in der Nacht seine Stintlängen auf 14 Runden ausgedehnt, bevor man zum Nachtanken kommt. Das spricht für mehr Risiko.

04:34 Die Marshalls schwenken gelbe Flaggen.

04:32 Lotterer macht indes einen Rang gut und schnupft Tuscher im Rebellion auf.

04:31 Die Rennleitung brummt dem Bykolles mit der Startnummer 4, der auf Position 50 liegt, eine Stop-and-Go-Strafe von 110 Sekunden auf. Weil der V6-Turbo von AER zu viel Benzin konsumiert hat. 

04:28 Die verlängerte Standzeit hat Kobayashi die Spitzenposition gekostet. Er reihte sich 8,2 Sekunden hinter Marc Lieb ein, und über 40 vor seinem Markenkollegen Davidson.

04:26 Noch heulen die Motoren in 57 Rennwagen. Die Ausfallquote ist extrem gering.

04:25 Audi setzt keinen Stich. Wie schon beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Dafür überzeugt uns der neue Audi TT RS, der den die neue Porsche 718-Baureihe sogar in der S-Version abledert: Mit 50 PS mehr Leistung, einer Sprintzeit von unter vier Sekunden und vor allem: coolerem Sound. Zum Fahrbericht geht es hier entlang.

04:22 15. Stopp für den erstplatzierten Toyota. Kein Fahrertausch. Dafür etwas Klebeband für die linke Fahrzeugseite. Wieder kontrolliert ein Mechaniker mit einer Taschenlampfe die Bremsen. Die Scheibe wird geputzt. Ebenso die Scheinwerfer. Nach 1:35 Minuten geht es zurück auf die 13,6 Kilometer lange Bahn.

04:14 Kobayashi reagiert mit einer tiefen 3:24er Zeit.

04:11 Ist das der Startschuss für den großen Porsche-Angriff? Lieb, Rekordhalter auf der Nürburgring-Nordschleife im Porsche 918 Spyder (Straßenauto), geigt groß auf. Keiner ist schneller als der 35-Jährige aus Stuttgart.

04:08 Lieb beißt weiter und feilt erneut fünf Sekunden ab. Während der Porsche aktuell hohe 3:23er drauf hat, kommt der Toyota nicht über hohe 3:27er hinaus. Davidson fehlen nach 205 Runden exakt 1:11,790 Minuten auf das Schwesterauto. Jarvis ist bereits überrundet.

04:02 Der führende Toyota liegt wie ein Brett auf der Bahn. Trotzdem knabbert Lieb ein paar Sekunden vom Rückstand ab, der auf 37 Sekunden schmilzt.

03:59 Die Corvette mit der Startnummer 64 tritt zum Boxenservice an. Über das Vorjahressieger-Auto in der GTE Pro haben wir kaum ein Wort verloren bislang. Weil Ferrari und Ford einfach übermächtig sind.

03:57 Die unterschiedlichen Scheinwerfer ergeben ein buntes Farbenspiel auf der Strecke. Coole Motive für die Fotografen.

03:53 Die 200-Runden-Marke ist in der Zwischenzeit von den LMP1-Rennautos geknackt worden.

03:52 Zwei Stop-and-Go-Strafen von jeweils einer Minute für die Startnummern 33 und 98.

03:51 Ferrari hat die Oberhand im GT-Kampf gegen Ford gewonnen. Die Startnummer 82 fährt rund 45 Sekunden vor dem Ford GT mit der 69. Rund zwei Minuten liegt der zweite Ford (#68) hinter dem Ferrari 488.

03:49 Im Pressezentrum fallen mehr und mehr Journalisten die Augen zu. Wir geben noch alles um wach zu bleiben und den Sekundenschlaf zu vermeiden. Kaffee hilft. Aber nur über ein paar Minuten hinweg. Das Renngeschehen hat sich seit Stunden eingependelt. Toyota hat die Zügel in der Hand und muss den TS050 einzig ins Ziel reiten. Diesen Eindruck hat man zumindest nach gut 13 Stunden gewonnen. Der Speed stimmt allemal, um aus eigener Kraft zu siegen.

03:46 Die Fahrer haben ein probates Mittel gegen die Müdigkeit: Geschwindigkeit.

03:42 Der Porsche 919 Hybrid verbrachte bei seinem letzten Stopp 1:25 Minuten in der Box.

03:40 Nur zwei Umläufe nach dem Toyota steuert der Porsche (#2) die Boxenstraße an. Es wird getankt, die Reifen getauscht und die Fahrer wechseln. Lieb darf sich jetzt daran versuchen, den Abstand zu verkürzen.

03:37 In der LMP1 balgen sich der Alpine A460 vom Team Signatech Alpine (#36), der Oreca-Nissan (#46) von Thiriet By TDS Racing und der Oreca-Nissan (#26) von G-Drive Racing um den Spitzenplatz. Momentan mit Vorteilen für Alpine.

03:33 Die Durchschnittsgeschwindigkeit der beiden in Führung liegenden Autos beträgt nach 195 Rennrunden mehr als 243 km/h. Das verdeutlicht, was für eine Highspeed-Bahn der Circuit de la Sarthe ist.

03:32 Für den Moment setzt sich Dumas im Porsche mit der Startnummer 2 wieder an die Spitze. Der Vorsprung: 26,7 Sekunden.

03:31 Der Japaner bringt den führenden Rennwagen an die Box. Alles, aber auch wirklich alles läuft für Toyota.

03:25 Alles beim alten ganz vorn. Dumas macht auf Kobayashi keinen Boden gut. Davidson biegt zum nächsten Servie ab.

03:20 Die Rennleitung belegt die Startnummer 55 mit einer einminütigen Stop-and-Go-Strafe.

03:19 Die Rekorddistanz hat übrigens Audi im jahr 2010 zurückgelegt. Damals schaffte der siegreiche Wagen (Audi R15 TDI plus) mit den vier Ringen 5.410,713 km.

03:15 Ein Statistik-Freak hat ausgerechnet: Die Streckenlänge von 13,629 Kilometern entspricht der Länge von 20.970 Baguettes ...

03:11 Die Spitze hat ungefähr dasselbe Tempo drauf. Der Porsche-Plan, in der Nacht Boden auf Toyota gutzumachen, geht bislang nicht auf. Der japanische Renner behält die Oberhand. Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet, galt Porsche doch als der große Favorit.

03:07 Der führende Ferrari in der LM GTE Pro biegt zum 12. Service ab.

03:05 Fässler hat es tatsächlich im waidwunden Audi R18 an die Box zurück geschafft. Es war ein weiter weg von der Dunlop-Schikane.

03:03 Der 1er-Porsche rutschte in Kurve 11 für den Moment neben die Bahn, fährt aber in aussichtsloser Position weiter.

03:01 Halbzeit in der 84. Ausgabe des 24h-Rennens von Le Mans. Für alle geht es momentan darum, sicher durch die Nacht zu kommen. Porsche erhöht etwas den Druck und reduziert den Rückstand auf Toyota auf 45 Sekunden.

03:00 Die Piste darf wieder überall im Renntempo beackert werden.

02:56 Fässler rollt zumindest wieder. Er schleicht zurück zu seiner Crew. Mal sehen, ob der Versuch gelingt. Die Audi-Mechaniker warten sehnsüchtig in der Garage. Der Kampfgeist ist trotz der Pannen ungebrochen.

02:53 Zuvor hatte es das Auto mit der Startnummer 34 ins Kiesbett gekegelt. Zwischen Posten 23 und 226 herrschen Gelbzonen.

02:52 Dem Audi mit der Startnummer 7 bleibt das Pech an den Reifen haften. Nachdem sich Lotterer, Treluyer und Fässler auf P5 zurückgearbeitet haben, steht der R18 jetzt ohne Vortrieb auf der Piste.

02:46 Auch in der Nacht sind um die Piste herum sogennante Spotter verteilt, die den Verkehr und das Wetter beobachten, und Infos an die Topteams und Fahrer weiterreichen. Ihr Job: den Überblick zu behalten.

02:43 Conway hat seinen Platz für Kobayashi geräumt, der sich nun auf die Verfolgung von Romain Dumas aufmacht. Mal sehen, ob der Japaner an seine starke Vorstellung vom frühen Abend anknüpfen kann.

02:39 Es ist leider etwas schwer zu überblicken, ob die Teams noch immer Dreifach-Stints fahren oder sich schon vier auf einem Michelin-Reifensatz zutrauen.

02:38 Buemi darf sich ausruhen und schlafen, wenn er denn kann. Davidson prügelt den TS050 nun durch die Nacht.

02:36 Und da ist der Schweizer auch schon. Wieder nach 14 Runden am Stück. Zur Erinnerung: Porsche schafft nur 13 Umläufe, dann muss nachgetankt werden. Audi darf reglementsbedingt nicht mehr als 13 Bahnen in Serie abspulen.

02:34 Wir rechnen damit, dass Buemi in Kürze die Box ansteuern wird.

02:33 Porsche hat immer noch die Chance, seinen 18. Le Mans-Triumph einzusacken. Niemand ist in der Geschichte des 24h-Rennens in Le Mans erfolgreicher als der Sportwagenhersteller aus Deutschland.

02:31 Ein defekter Sensor hatte damals im Toyota für ein Feuer im Kabelstrang gesorgt. Deshalb rollte der Toyota mit Kazuki Nakajima am Steuer um 4.59 Uhr morgens klar in Führung liegend aus.

02:30 Conway verwaltet den Vorsprung sicher an der Spitze. Aber nochmal: Den Sieg hat Toyota erst sicher, wenn der Rennwagen über die Linie nach 24 Stunden rollt. Alte Weisheit: to finish first, you have to finish first. Toyota weiß, wie übel einem Le Mans mitspielen kann. 2014 scheiterte man in sicherer Position an einem Pfennigdefekt.

02:26 Der Porsche 919 Hybrid flüstert auf der Zielgeraden. Ein Vierzylinder-Turbo kann eben nicht so einen Krawall machen, wie etwa ein Achtzylinder.

02:24 In der GT-Klasse für Gentleman-Fahrer hat der Porsche 911 RSR die Nase vorn. Dieser kommt von Abu Dhabi-Proton Racing.

02:22 Sechs LMP1-Renner an der Spitze, dahinter folgen 13 LMP2-Autos. Das beste GT-Fahrzeug belegt den 20. Platz im Gesamtranking.

02:21 In der LM GTE Pro hat der beste Nicht-Ford-Nicht-Ferrari schon 3:28 Rückstand. Es ist der Aston Martin Vantage V8 mit der Startnummer 95 derzeit.

02:17 Alles steht und fällt mit dem Verkehr auf der Piste. Noch sind 58 der 60 gestarteten Fahrzeuge im Rennen dabei.

02:16 Blick auf die Rundenzeiten: Conway bewegt seinen Toyota im tiefen 3:24er Bereich. Dumas ist acht Zehntel langsamer gewesen im letzten Umlauf. Buemi verliert eine weitere halbe Sekunde.

02:15 Fässler hat den Rebellion von Dominik Kraihamer gepackt und sich auf die fünfte Position geschoben. Mit 8 Runden Rückstand auf die Spitze.

02:11 Falsch gedacht und gerechnet. Dumas hält sich deutlich vor Buemi. Die Nacht scheint dem Tickerer zuzusetzen.

02:08 Porsche hält seinen Rhythmus und bittet Dumas nach 13 weiteren Runden zum Boxenstopp. Damit verliert das Auto mit der Startnummer zwei die zweite Position vorläufig.

02:06 Ein Boxenstopp bei Audi wird von der Rennleitung nochmals angeschaut. Es betrifft die Startnummer 7 um Lotterer, Fässler und Treluyer, die ein früher Turboschaden schon aussichtslos zurückwarf.

02:04 Unsere Fotoshow ist mit neuen Bilder befüllt worden.

02:02 Strafe für den Ligier mit der Startnummer 22. Er muss eine Minute ein der Box abbüßen, weil er in einer Gelbzone zu schnell war.

02:01 Noch gute 13 Stunden auf der Uhr. In der GT-Klasse hat der Ferrari 488 von Risi Competizione das Zepter übernommen.

02:00 Die Rennleitung hat eine Untersuchung gegen mehrere Autos eingeleitet. Sie stehen im Verdacht, die Geschwindigkeitsregeln in den Slow-Zones nicht eingehalten zu haben. Kein Topfahrzeug ist darunter.

01:57 Porsche jagt Toyota. Dumas sieht Conway knapp fünf Sekunden vor sich. Porsche hat es aber immer noch nicht geschafft, mehr Geschwindigkeit aufzubauen. Deshalb steht Toyota aktuell nicht unter großem Druck. Weil man immer noch seinen Boxenvorteil ausspielen kann.

01:51 Conway ist eine Runde später drin. Ein Mechaniker leuchtet mit einer Taschenlampe die Radhäuser aus und spickt unter die Felgen. Er checkt wohl die Bremsen. Alles Routine. Die Toyota laufen bislang absolut kugelsicher.

01:50 Buemi war in der Box. Damit ist Dumas seinen Schatten in der Nacht vorläufig los.

01:48 In den Slow-Zones gilt übrigens Tempo 80.

01:47 Conway kontrolliert die Sache von der Spitze aus. Durch die Gelbphasen klettern die Rundenzeiten auf rund 4 Minuten. Eigentlich könnten die Fahrer mindestens eine halbe Minute schneller um die Piste kreisen.

01:45 Das diesjährige Feld aus 180 Piloten zählt übrigens 21 Männer, die schon in der Formel 1 unterwegs waren. Für alle Fans der Königsklasse sicher ein interessanter Fakt.

01:43 Alle 60 Autos werden zusammen um die 15.000 Runden abstrampeln. Das wären mehr als 200.000 Kilometer.

01:41 Im ersten Streckenabschnitt richtet die Rennleitung jetzt Slow-Zones ein.

01:38 Die gelben Flaggen werden geschwenkt. Es hat ein Auto in den schnellen Ecken von Kurve vier und fünf erwischt.

01:37 Fast Fact: Beim Anbremsen von Mulsanne werden die Scheiben bis zu 750 Grad erhitzt. Brutale Belastung für das Material, das während des Rennens aber auch getauscht wird.

01:36 Nicht nur im Pressezentrum, das sich immer mehr lichtet, nicken die ersten ein. Sondern auch in den Garagen. Den Mechanikern sei es vergönnt, für den Moment die Augen zu schließen. Le Mans ist ein Knochenjob.

01:32 Vorteil Toyota: Die Japaner haben noch beide Eisen im Feuer. Porsche nur noch eines. Und Audi eigentlich gar keines mehr. Die Truppe mit den vier Ringen braucht ein Wunder. Und Technikpech bei der Konkurrenz. Ansonsten werden sie von der reinen Geschwindigeit ausgehebelt.

01:29 Duval steuert den viertplatzierten Audi R18 an die Box. Die Tankcrew hält den Stutzen rein, es fließt Sprit.

01:28 Der Abstand an der Spitze pendelt sich wieder auf das Niveau vor dem Safety Car ein. Conway führt mit 1:10 vor Dumas und 1:13 vor Buemi. 

01:25 Grünes Licht für die Piloten. Es darf wieder angegast werden.

01:20 Das Safety Car scheint die Abstände an der Spitze auseinander getrieben zu haben. Großer Profiteur: der Führende. Laut Zeitenmonitor hinkt Porsche nun 2:27 Minuten hinterher. Im Abstand von zwei Sekunden folgt der zweite Toyota. Wir müssen aber noch den Restart abwarten.

01:18 In Kürze versorgen wir Sie mit frischen Bilder aus der Le Mans-Nacht. Sie dürfen sich freuen.

01:16 Porsche rechnete vor dem Start übrigens mit etwa 30 Stopps. Derzeit stehen wir bei 12. Nur der führende Toyota hat einen weniger. Das ist die Trumpfkarte der Japaner. Der neuentwickelte Biturbo-V6 ist nicht ganz so durstig wie es aussieht. Oder der TS050 bietet einfach weniger Luftwiderstand. Porsche fährt nach eigenen Angaben mit etwas mehr Abtrieb.

01:14 Die Safety-Car-Phase hält weiter an. Wann werden die PS-Ritter wieder von der Kette gelassen und müssen sich nicht mehr hinter den Audi R8 anstellen?

01:12 Den schnellsten Umlauf hält immer noch Kamui Kobayashi in 3:21.445 Minuten. Das Schwesterauto war in seiner bislang schnellsten Bahn rund 1,2 Sekunden langsamer. Wir sind gespannt, wie sich die Rundenzeiten in der kühleren Nacht entwickeln.

01:09 Auf der Haupttribüne gegenüber von uns ist nur noch wenig los. Entweder sind die Zuschauer um die Strecke verteilt. Oder sie gönnen sich eine Mütze Schlaf in ihren Zelten oder Hotels. 

01:05 Porsche spulte im letzten Jahr mit dem Siegerauto exakt 5.382,820 km ab.

01:04 Der führende Toyota hat 156 Runden abgestrampelt. Oder mehr als 2.120 Kilometer.

01:03 Der Ford GT mit der Nummer 66 weilt in der Garage.

01:00 Dumas nutzt die Safety-Car-Phase für einen Service an der Box. Es wird nachgetankt. Und die Reifen getauscht.

00:59 Kevin Estre ist im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 ausgerollt. Der Sechszylinder-Boxer qualmt. Motorschaden. Auch das noch. Unterdessen steht der LMP1-Porsche mit der 1 wieder aufgebockt in der Garage.

00:58 Grund: Öl auf dem Asphalt.

00:57 Romain Dumas lässt es fliegen und verkürzt den Abstand. Aber jetzt rückt das Safety Car aus.

00:55 Michelin karrte übrigens rund 7.000 Reifen nach Le Mans.

00:54 Der Kurs besteht aus 21 Ecken: neun links herum, zwölf führen nach rechts.

00:53 Die langsamste Kurve auf dem 13,6 Kilometer langen Kurs ist übrigens Arnage, die mit etwa 75 km/h durchfahren wird. Schnellste Stelle sind die Porsche-Kurven. In dieser Sequenz erreichen die LMP1-Krachen Speeds von 260 km/h. Der Topspeed auf den Geraden beträgt in Le Mans rund 340 Sachen.

00:48 Toyota behauptet weiterhin die Führung. Dumas folgt Conway im Abstand von 11,6 Sekunden. Buemi fehlen aktuell mehr als eine Minute. Der bestplatzierte Audi liegt eine Runde zurück.

00:47 DMP Racing (#27) muss eine Strafe abbüßen. Weil das Auto während des Safety Cars überholt hatte. Ein No-Go im Motorsport.

00:45 Conway war beim 11. Service in der Toyota-Box.

00:40 In der GT-Klasse geht das Hauen und Stechen zwischen Ford und Ferrari weiter. Müller und Westbrook nehmen den Ferrari von Toni Vilander ins Sandwich.

00:39 Buemi wird von der Toyota-Truppe reingerufen. 12. Stopp für das Auto mit der Nummer 5 auf der Flanke.

00:38 Die Gelbe-Zone (Streckenposten 29, 30, 31) verlangsamt die Autos um über 20 Sekunden. So ist es zumindest beim Führenden Conway.

00:36 Die beiden Toyota trennen an der Spitze etwa eine Minute. Der Porsche von Romain Dumas liegt rund 1:15 Minuten zurück.

00:34 Gelb in den Porsche-Kurven. Ein Fahrzeug strandet dort im Kies.

00:32 Der Porsche mit der Nummer 1 ist nach über einer Stunde wieder draußen. Aber er humpelt waidwund über die Bahn. Hartley kriecht über die Piste. Das sieht alles andere als gut aus.

00:29 Ein Bild prägt die Nacht: Die LMP1-Riesen geben den langsameren Fahrzeugen vor ihnen die Lichthupe. Als Warnsignal: Achtung, hier komme ich. 

00:27 Es läuft nicht bei Audi: Duval hatte vorhin in Runde 144 einen Plattfuß und musste zum Reifenwechsel kommen.

00:24 In der kühleren Nacht wählen die Teams in der Regel weichere Gummisorten. Weil sich diese leichter erhitzen lassen und durch die niedrigeren Temperaturen weniger strapaziert werden.

00:22 Der Wechsel vom V8-Sauger auf einen 2,4-Liter-Biturbo-V6 zahlte sich aus. Das steht fest. Hier unterziehen wir den neuen Toyota TS050 Hybrid einem Technik-Check.

00:21 Wieder eine Doppelführung für Toyota. Schaffen es die Japaner als zweite asiatische Marke nach Mazda 1991, den Sieg in Le Mans zu holen. Es liegen noch über 14,5 Stunden vor uns.

00:20 Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef ordnet das Geschehen in der GT-Klasse aus seiner Sicht ein: „Unter schwierigen Wettbedingungen konnten wir gleich zu Beginn Boden gut machen. Die Fahrer haben dabei eine starke Leistung abgeliefert. Nachdem die Strecke abtrocknete, war klar, dass wir zurückfallen würden. Unsere Startnummer 91 hatte Pech, als ein aufgewirbelter Stein ein kleines Loch in den Kühler schlug. Doch nach der Reparatur ging die Aufholjagd los. Bei der 92 hatten wir ein Problem mit der Lenkungsunterstützung und mussten das Auto aus Sicherheitsgründen an die Box holen. In der Klasse GTE-Am entwickelt sich ein extrem spannender Dreikampf zwischen der Nummer 88 unseres Kundenteams Abu Dhabi Proton Racing mit Aston Martin und Ferrari. Da sieht es ganz gut für uns aus.“

00:18 Zitat von Andreas Seidl (Porsche-LMP1-Teamchef) zur Reifensituation aus dem letzten Jahr, der die Haltbarkeit der Gummis untermauert: „2015 in Le Mans war unsere längste Distanz mit einem Satz Reifen pro Auto 54 Runden. Das heißt: Wir haben drei Mal nachgetankt, ohne die Reifen zu wechseln. Von ihrer besten bis zur schlechtesten Performance haben die Reifen – kraftstoffbereinigt – rund 1,6 Sekunden pro Runde verloren. Der Gewichtsunterschied von 44 Kilo zwischen vollem und leeren Tank macht etwa zwei Sekunden pro Runde aus.“

00:16 Michelin ist in Le Mans mit einer 100-köpfigen Truppe: 50 Monteure, die die Gummis auf die Felgen ziehen, 25 Teamberater, 15 Ingenieure und 10 Manager.

00:13 Neel Jani ist bei seiner Crew zum Reifenwechsel. In der Theorie dauert so ein Stopp um die 1:25 Minuten.

00:11 Sind Sie noch wach? Wir schon. Aber so ein Rennen zerrt natürlich auch an unseren Kräften. Aber wir wollen nicht jammern. Sondern genießen. Die Rennleitung meckert wieder über diverse Autos, die doch bitte ihre Startnummern endlich illuminieren sollen.

00:09 Der Morgan-Nissan von Pegasus Racing (#28) hatte sich gedreht, kann aber seine Fahrt fortsetzen.

00:08 Der Porsche mit der Startnummer 1 ist aussichtlos zurückgefallen. In der Zwischenzeit wurde die Wasserpumpe getauscht. Und wohl noch wesentlich mehr. Hartley, Webber und Bernhard belegen den 15. Rang, müssen sich aber weiter gedulden.

00:06 Jani drückt mit tiefen 3:25er aufs Tempo. Doch Conway hat sich eingeschossen und fährt nur unwesentlich langsamer. Auch Buemi hat das Niveau der beiden Spitzenautos.

00:00 Der Ligier-Nissan von Krohn Racing kriecht über die Bahn. Es ist Mitternacht.

23:59 Jani prügelt seinen 919 Hybrid über den Kurs und legt gleich ein paar Meter zwischen sich un Conway. Langsam zählt es für Porsche, wenn man Toyota noch herausfordern will. Zur Erinnerung: Die Japaner fahren Stints, die um eine Runde länger ausfallen (14 zu 13) als Porsche und Audi und sparen sich dadurch Boxenbesuche. Trotzdem sind sie vom Speed etwas flotter.

23:56 Buemi weist einen Rückstand von 1:18 Minuten auf.

23:55 Das Spitzen-Duo trennen lächerliche 0,4 Sekunden. Bis Jani zum Überholversuch ansetzt, der gelingt.

23:54 Toyota zieht seine Taktik gnadenlos durch. In der 138. Runde kommt Sarrazin an die Box. Es wird nachgetankt und die Reifen getauscht. Conway steigt ein. Und kommt ganz knapp vor dem Porsche raus.

23:52 Restart: Wir schauen, wie sich das Safety Car auf die Abstände an der Spitze ausgewirkt haben. Wenn man da das falsche erwischt, geht schnell viel Zeit verloren.

23:50 Das Safety Car biegt am Ende dieser Runde zurück in die Boxenstraße.

23:46 Kazuki Nakajima bringt den TS050 an die Box. Buemi löst ihn ab.

23:44 In der LM GTE Pro belegt der Ford GT von Dirk Müller den Sonneplatz in der Nacht. Dahinter lauert der Ferrari 488 von Giancarlo Fisichella.

23:42 Blick in die LMP2, während auf der Strecke die Geschwindigkeiten gedrosselt sind. Dort führt der Oreca-Nissan mit der Startnummer 46. Das Steuer teilen sich Pierre Thiriet, Mathias Beche, Ryo Hirakawa.

23:40 Am Porsche mit der Startnummer 1 putzen die Mechaniker die Scheiben. Noch immer ist der Rennwagen aufgebockt in der Garage. Ein paar Teams werden die Safety-Car-Phase woll nutzen, um ihre Autos zu checken oder wichtige Verschleißteile zu wechseln. Zum Beispiel die Bremsbeläge.

23:38 Während das Rennen neutralisiert ist, errechnen die Computer in den Kommandozentralen die beste Strategie. Immerhin gibt es durch das Safety Car viele neue Parameter.

23:37 Das Safety Car führt das Feld über Start-Ziel. Hinter dem R8 liegt der Ferrari 458 von Scuderia Corse, einem Team aus der GT-Amateurklasse.

23:35 Im Prinzip hat sich das Favoritenfeld halbiert. Die zwei Toyota und der Porsche mit der Nummer 2 liegen gut im Rennen. Der Audi mit der Startnummer 8 hat noch Außenseiterchancen.

23:34 Wir haben den Grund dafür erfahren, was am Porsche schief gelaufen ist. Die Wassertemperatur kletterte zu hoch.

23:32 "Bitte links bleiben in Zone 32", fordert die Rennleitung alle Piloten auf.

23:31 Das Safety Car fährt raus. Der Rennleitung ist die Situation um den Aston Martin doch zu brenzlig.

23:30 Der Aston Martin muss abgeschleppt werden, weil er aus eigener Kraft nicht mehr weiter kommt. Der Abschleppdienst steht schon parat.

23:29 Toyota hat alles im Griff. Ziemlich fest sogar. Sarrazin führt mit 1:15 Minuten Vorsprung.

23:27 Der Porsche 919 Hybrid von Hartley verharrt jetzt schon seit über 10 Minuten in der Garage. Hier lösen sich gerade alle Träume vom Le Mans-Sieg auf. Mit jeder weiteren Sekunde, die verstreicht. Da müssten die anderen schon noch in akute Nöte kommen. Sonst geht für den 1er-Porsche nichts mehr.

23:26 Das Auto befindet sich entgegen der Fahrtrichtung und leuchtet mit den Scheinwerfern auf die herandonnernden Autos.

23:24 Ein Aston Martin Vantage (#98) steht im hinteren Streckenteil umgedreht im Kies. Gelbe Flaggen.

23:22 Die Porsche-Mechaniker krabbeln unter das Auto und inspizieren es rechts vorn. Auch der Audi um Lotterer, Fässler und Treluyer ist in der Garage. Wieder ist die Fronthaube abgeschraubt. Jetzt geht es aber weiter.

23:21 In den letzten sechs Jahren kam der Le Mans-Sieger immer aus Deutschland. Fünfmal Audi, einmal Porsche. Zuvor gewann Peugeot 2009. Toyota wartet noch immer auf seinen ersten Triumph. Ist es 2016 endlich so weit? Nach so vielen vergeblichen Anläufen.

23:17 Brendon Hartley ist übrigens aus dem Auto gestiegen. Nur bei Toyota läuft alles rund. Naja, fast. Bis auf einen Reifensatz am Auto mit der Startnummer 5, der vibrierte und nach nur einem Umlauf wieder abgelegt werden musste.

23:16 Die Probleme sind wohl größerer Natur: Der 919 Hybrid wird aufgebockt.

23:15 In beiden Audi wurde die Beleuchtung vorhin aktiviert. An beiden Fahrzeugen. Deshalb nahm man die Verkleidung vorne ab. Der Stopp dauerte bei der Startnummer 7 mehr als 4:50 Minuten, beim Schwesterauto 3:30 Minuten. Jetzt ist auch der 1er Porsche drin. Vermutlich aus demselben Grund. Auch die Porsche-Mechaniker haben die Verkleidung abgeschraubt.

23:13 Die Rennleitung weist 11 Fahrzeuge an, die Beleuchtung an ihren Startnummern-Anzeigen zu aktivieren. Es sind folgende Rennwagen nach Startnummern: 1, 2, 22, 23, 28, 34, 41, 43, 57, 66, 67. Sie verstoßen aktuell gegen Artikel 8.1.2.2 und 8.1.3.2 des Reglements.

23:09 Timo Bernhard bringt den 919 Hybrid an die Box. Er fummelt sich aus dem Auto, nimmt seine Sitzschale mit und übergibt an Brendon Hartley. Zwei Mechaniker wechseln zudem in Eiltempo die Michelin-Reifen. Alles ist eingespielt.

23:07 Kazuki Nakajima liegt im zweiten Toyota rund 1:45 Minuten hinter dem Schwesterauto.

23:05 Platztausch bei Porsche: Jani überholt Bernhard in der 127. Runde.

23:04 Porsche macht sich auf die Jagd nach Toyota. Bernhard dreht eine Zeit von 3:24.121 Minuten und holt dadurch 1,8 Sekunden auf. Auch Jani war klar schneller als der Führende Sarrazin.

23:03 Einer der beiden Werks-Porsche (#92) wird in der Garage behandelt. Wir kennen derzeit nicht den Grund.

23:01 Das Asphaltband kühlt nur langsam aus. Das Thermometer misst 20 Grad. Die Autos peitschen weiter über die Piste. Bislang gibt es erst einen Ausfall. Den Proton-Porsche mit der Startnummer 89. Ansonsten sind noch 59 Autos unterwegs.

22:58 Liebe Motorsport-Fans, wir hoffen, dass Sie auch nach acht Stunden immer noch bei uns sind. Und mit uns heute die Nacht zum Tag machen, nicht in die Disko abbiegen, sondern mit dem Kopf in Le Mans bleiben. Das würde uns äußerst freuen.

22:56 Toyota bleibt mit gut 23 Sekunden in Front.

22:54 Nein, war wohl ein kurzer Check, mehr nicht. Duval geht wieder auf die Reise. Alles halb so wild.

22:52 Sarrazin biegt in die Box ab. Neunter Stopp für den führenden Toyota. Und bei Audi gibt es Probleme. Das Auot mit der Nummer 8 wird in die Garage geschoben. Die Abdeckung vorn wird abmontiert. Wieder Schwierigkeiten mit dem Verteilergetriebe und dem Elektro-Booast an die Vorderachse?

22:51 Im Porsche-GT-Team unkte man vor Le Mans: "Für unseren Rückstand braucht es keine Stoppuhr, sondern einen Kalender." Ein Ausdruck dafür, wie überlegen Ford und Ferrari sind. Und es kam wie befürchtet. GT-Chef Frank Walliser flehte am Freitag die Veranstalter in der Porsche-PK noch an, die BOP zu überdenken. "Im Sinne des Sports. Wir könnten eines der besten Le Mans-Rennen aller Zeiten haben." Zwar wurde noch etwas an der Einstufung der einzelnen Konzepte gefeilt, doch Porsche durfte weder Gewicht ausladen, noch bekam man einen anderen Restriktor für mehr Leistung.

22:48 Le Mans ist brutal. In 24 Stunden steht die Arbeit eines ganzen Jahres auf dem Spiel. Der Gewinner badet sich in der Sonne. Die Verlierer weinen Tränen. So ist es nunmal. Einfache Formel: ein Rennen, ein Thron, drei große Anwärter. Derzeit hat Toyota die besten Karten. Wenn man das so früh überhaupt sagen darf.

22:46 Falls Sie sich wundern sollten, warum die Rennanzüge der Fahrer immer so blütenweiß aussehen: Die Werksteams haben für Le Mans ihren eigenen Wäschedienst. Sie karren bis zu 20 Waschmaschinen an die Sarthe.

22:44 Das berühmte Riesenrad leuchtet natürlich auch schon. Das Lichterspiel auf der Strecke ist aber faszinierender.

22:42 Die Teams werden angewiesen, dass die Autos spätestens jetzt die Fahrzeugnummern an den Flanken beleuchtet haben müssen. Sonst sind die Autos nur schwer in der Dunkelheit zu erkennen.

22:40 Strafe für den Ligier-Nissan mit Ex-Fußball-Torhüter Fabien Barthez am Lenkrad. Der Weltmeister von 1998 muss einmal langsam durch die Boxengasse tuckern, weil er die Höchstgeschwindigkeit in einer der Slow-Zones nicht eingehalten hatte. Das Auto liegt aktuell auf der 19. Position.

22:38 Den besser platzierten Ford GT treibt derzeit Sebastien Bourdais voran, ihm folgt Scott Dixon.

22:36 In der GT-Klasse mit 14 werksunterstützten Autos hat Ford weiterhin die Nase vor Ferrari. Derzeit haben die zewi GT (Startnummern 68, 69) eine Doppelführung inne.

22:34 Bernhard verschafft sich etwas Luft. Der Abstand beträgt auf dem Zielstrich nach 118 Runden 2,5 Sekunden. Der Toyota ist mit einem Stopp weniger um 1:34 Minuten enteilt. Der zweite TS050 Hybrid lauert mit neun Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Porsche. Audi fängt sich nach 7,5 Rennstunden über 2:30 Minuten ein.

22:31 Endlich mal wieder ein knappes Duell auf der 13,6 Kilometer langen Bahn. Jani jagt seinen Teamkollegen Bernhard.

22:30 Brendon Hartley schaut sich das Geschehen dagegen direkt aus der Porsche-Garage aus an. Der Neuseeländer sieht, wie der Toyota mit der Starnummer 6 weiter draußen bleibt. Es läuft hervorragend für die japanische Truppe mit Sitz in Köln.

22:28 In ihren Pausen stärken sich die Fahrer mit Essen. Wir haben vorhin Mark Webber in der Porsche-Hospitality beim Abendessen entdeckt. Und Kamui Kobayashi bei Toyota.

22:27 Es wird immer dunkler da draußen. Die Nacht zieht so langsam über Le Mans. Das bringt den Fotografen tolle Bilder und Motive.

22:25 Timo Bernhard absolviert im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 1 seine Outlap nach dem insgesamt neunten Stopp. Der führende Toyota steht bei acht. Im letzten Jahr legte Porsche aber den Grundstein für den Doppelerfolg in der Nacht. In den kühleren Bedingungen ging der über 1.000 PS starke Rennwagen wie eine Rakete.

22:22 Die Rennleitung hat auf der Strecke weitläufige Slow-Zones eingerichtet. Und zwar ab dem Streckenabschnitt 19 vor Mulsanne-Kurve bis zu den Porsche-Kurven.

22:19 Kleiner Zwischenfall: In der LMP2-Klasse, in der momentan die #46 führt, ist das drittplatzierte KCMG-Auto (#47) langsam ausgerollt.

22:17 Wir erinnerun uns: Im vergangenen Jahr hat Porsche den Sieg in der Nacht eingefahren. Momentan sieht es nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus.

22:10 Fritz Enzinger: "Toyota ist erstaunlich schnell. Das hatten wir zwar vermutet, aber nicht die Konstanz, mit der sie fahren. Sie schaffen 14 Runden pro Stint, wir 13. Das liegt am Sprit. 14 wären für uns zu risikoreich. Unsere Boxenstopps sind minimal besser. Es wird richtig eng werden zwischen ihrer Nummer 6 und unserer 1. Wir hoffen, dass wir in der Nacht einiges aufholen können."

22:00 Sieben Stunden sind in Le Mans absolviert. Toyota gibt nach wie vor das Tempo vor. Es führt Toyota (#6) vor Porsche (#1) vor Toyota (#5) vor Porsche (#2) und Audi (8)

21:56 Offensichtlich will man das Auto nochmal durchchecken, bevor man wieder ins Rennen geht. Der Ford steht mal wieder in der Garage.

21:50 Der Ford GT wurde mit dem Kran aus dem Kiesbett befreit und ist nun wieder auf der Strecke.

21:48 Wo wir gerade davon sprechen: Es trifft natürlich nicht nur Amateure. Auch der Ford GT mit der #67 hat sich in der Arnage kurz ins Kies verabschiedet. Allerdings hinkte man ohnehin schon zurück, weil man zu Beginn des Rennens ein Getriebeproblem hatte.

21:43 Zwischenzeitlich hat sich auch ein Aston Martin (#99) ins Kies verabschiedet und eine Slowzone ausgelöst. In Le Mans gehören Fahrfehler vor allem bei den Amateuren dazu. Sie sind in der LMP2-Kategorie oder in der GTE-AM zu finden. Die Fahrer sind in vier verschiedene Kategorien aufgeteilt. Platinum für Werksfahrer, Gold für Profis, Silber für Semi-Profis und Bronze für Amateure.

21:37 So langsam wird es dunkel in Le Mans. Nun haben die Schweinwerfer-Technologien ihren großen Auftritt. In diesem Bereich wird ebenfalls ständig optimiert. Bei Porsche sind die Leuchteinheiten 30 Prozent leichter als im Vorjahr. 12 LED- und Reflektorpaare pro Scheinwerfer sind in sieben einzeln ansteuerbare Stränge für Fern- und Kurvenlicht aufgeteilt. In jedem Scheinwerfer sind zudem 20 RGB-LEDs verbaut, um die beiden Porsche 919 Hybrid farblich zu kennzeichnen. Vielleicht fiel es Ihnen schon auf: Der Wagen Nr. 1 leuchtet in Magenta, das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 2 leuchtet in Blau.

21:33 Und schon kommt der Porsche an die Box. Alles läuft planmäßig. Scheiben werden geputzt, es wird getankt. Die Mannschaft ist definitiv eingespielt. Das nimmt man viel zu oft als gegeben hin. Dabei liefern die Mechaniker über 24 Stunden ebenfalls einen echten Knochenjob ab.

21:31 Der Porsche 919 Hybrid mit Timo Bernhard am Steuer jagt den führenden Toyota mit aktuell 7 Sekunden Rückstand. Teamkollege Brendon Hartley sagt: "Wir versuchen das Auto auf der Straße zu halten. Wir haben durch die Slow Zones aber 40 Sekunden auf den Toyota verloren. Aber nichtsdestotrotz war der Start ins Rennen gut."

21:26 Für den ehemaligen Formel-1-Pilot Kamui Kobayashi läuft es gerade wie geschmiert. "Wir sind momentan ohne Probleme unterwegs. Ob wir vier Stints pro Fahrer fahren können, müssen wir schauen, wie sich das Rennen entwickelt."

21:23 Während Toyota weiter den Ton in der LMP1-Klasse angibt, liegt in der GTE-Pro Ford mit zwei von vier Autos vor dem Ferrari von Risi Competizione. Damit scheint sich zumindest das zu bestätigen, was einige munkelten: Man will wieder den historischen Kampf Ford vs. Ferrari aufleben lassen. Aston Martin folgt als bester Nicht-Ford-Ferrari auf Rang 5 mit 1.52 Minuten Rückstand auf den Führenden.

21:17 Übrigens fuhr bis gerade eben noch in der Nummer 84, einem LMP2-Auto, Frederic Sausset. Das Besondere: Er ist vierfachamputiert, hat weder Arme noch Beine. Durch eine Infektion, musste er lernen, mit dieser Behinderung zu leben. Das Auto wurde speziell für ihn angepasst. Seine Mitstreiter fahren dann zum Beispiel wieder mit einem normalen Lenkrad, das getauscht wird. Sausset hat erst 1,5 Jahre Erfahrung im Motorsport. Damit andere Piloten Bescheid wissen, dass er am Steuer sitzt, blinken blaue LED-Leuchten am Heck, wenn er fährt.

21:13 Bei Toyota hat Stephane Sarrazin nun Kamui Kobayashi abgelöst. Sarrazin ist auf der Outlap unterwegs. Das Auto mit der #6 absolvierte den siebten Stopp sieben Runden nach dem zweitplatzierten Porsche mit der #1. Sprich: Nach weiteren 6 Stunden könnte man sich bereits einen Stopp gespart haben.

21:10 Der führende Toyota mit der Nummer 6 kommt an die Box in Runde 96. Während bei den Japanern alles nach Plan läuft, wird das Auto von Taittinger abgeschleppt.

21:05 Abflug der Nummer 28 in der Arnage-Kurve. Am Steuer des LMP2-Autos saß Ines Taittinger, ein Spross der französischen Champagner-Dynastie. Es scheint, sie habe den Bremspunkt verpasst. Die 26-Jährige ist bzw. war zum ersten Mal in Le Mans dabei. Der Schaden scheint zumindest groß zu sein. Sie parkte frontal in die Reifenstapel ein.

21:03 So wie es aktuell aussieht, dürfte die Toyota-Taktik aufgehen, immer über 14 statt 13 Runden pro Stint zu kommen. Weil der Speed stimmt und für die eine Extra-Runde nicht zusätzlicher Sprit gespart werden muss.

21:01 Wir haben in der Zwischenzeit unsere Fotoshow mit weiteren Bildern aufgefrischt. Schauen Sie doch einfach mal rein. Uns würde es freuen.

20:59 Toyota und Kobayashi haben derzeit die beste Pace. Der Vorsprung beträgt über eine Minute auf Verfolger Timo Bernhard.

20:57 Audi zitiert über Twitter seinen Piloten Jarvis: "Es ist hart gegen Porsche und Toyota. Aber das Rennen ist noch lang." Klingt schon irgendwie nach Durchhalteparolen. Und nirgends ist das Wort zutreffender als in Le Mans.

20:55 Wären wir bei einem normalen WEC-Lauf, würden jetzt die letzten fünf Minuten laufen. Aber Le Mans ist nicht normal. Sondern abgefahren, atemberaubend, ausdauernd. Einfach das größte Langstreckenrennen der Welt, das seit 1923 an der Sarthe ausgetragen wird.

20:53 Der führende Toyota TS050 Hybrid hat die Strecke nun schon 92 Mal umrundet. Das entspricht einer Distanz von mehr als 1.250 Kilometern.

20:51 Auch Marc Lieb schaut bei seiner Porsche-Crew vorbei und übergibt an Neel Jani. Bei dieser Gelegenheit wechseln die Mechaniker die Slicks am Porsche 919 Hybrid.

20:49 Timo Bernhard darf wieder in den Porsche 919 Hybrid klettern. Dafür gönnt sich Webber eine Ruhepause. Sah nach einer absolut problemlosen Fahrt für den Routinier aus Australien aus.

20:48 Die Rennleitung gibt Entwarnung und spricht nach einer Untersuchung sowohl den Porsche mit der 2 als auch den Audi mit der 8 frei. Also keine Strafen für die beiden Autos, die aussichtsreich im Rennen liegen.

20:46 Der Rebellion mit der Startnummer 13 hat sich auf die LMP1-Rennauto mit Hybridantrieb bislang vier Runden Rückstand eingefangen. Dahinter sortiert sich schon der zweite R18 ein.

20:44 Jarvis schlüpft aus dem R18, Lucas di Grassi übernimmt.

20:43 Wie sagte der dreimalige Le Mans-Sieger Andre Lotterer gestern treffend: "In Le Mans bezahlst du jeden Meter, den du zu spät bremst, mit einem hohen Preis."

20:41 Und in Le Mans kann sich schnell alles drehen. Innerhalb von Sekunden sogar. Es reicht, dass man sich auf einem Trümmerteil den Reifen aufschlitzt und 13 Kilometer in die Box humpeln muss. Oder eine kurze Konzentrationsschwäche. Zum Beispiel in den schnellen Porsche-Kurven.

20:40 Marc Lieb hängt 40 Sekunden hinter dem Schwester-Auto zurück. Kein Grund zur Panik. Das ist im Prinzip gar nichts bei einem Rennen, dass noch mehr als 18 Stunden andauert.

20:39 Die Rundenzeiten schwanken, je nachdem wie dicht der Verkehr ist. Im letzten Umlauf schafft Webber eine 3:24. Kobayashi war 0,5 Sekunden langsamer. Jarvis verlor dagegen über fünf Sekunden.

20:37 In der LM GTE Pro tobt weiterhin der Kampf zwischen Ferrari und Ford. Porsche, Aston Martin und Corvette haben das Nachsehen. Da haben Veranstalter ACO und FIA wohl bei der BOP daneben gelangt. Oder es verhält sich so, wie man im Ferrari- und Ford-Lager argumentiert: "Neue GT-Autos sind einfach schneller, Turbomotoren besser".

20:34 Das Auto mit der Startnummer 26 bekommt eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt, weil es nachbetankt wurde, während der Motor lief, so die Rennleitung.

20:33 Davidson fehlen nach seinem Stopp gute 1:30 Minuten. Alles noch im machbaren Bereich, zumal der Toyota im Gegensatz zum Vorjahr voll bei der Musik ist. Das zeigt auch die schnellste Rennrunde von Markenkollege Kamui Kobayashi.

20:31 Mal ein kleiner Schwenk: Der britische Autovermittler Carwow hat ein paar coole GT-Autos visualisiert. Neugierig? Dann bitte hier entlang.

20:28 Noch über 18,5 Stunden auf der Uhr, in denen alles passieren kann. Le Mans fordert Material und Mensch gleichermaßen. Einfach beeindruckend, wie die Teams die nervliche Höchstbelastung wegstecken.

20:25 Die zügigen Bahnen, die Kobayashi vor seinem Boxenbesuch abgeschrubbt hat, haben Toyota bis auf 15 Sekunden an den führenden Porsche heran gebracht. Davidson befindet sich im zweiten Toyota mit 36 Sekunden Rückstand auf P1 immer noch halbwegs gut im Rennen - trotz eines unplanmäßigen Reifenwechsels. Jetzt kommt er aber rein und muss Jarvis im Audi passieren lassen.

20:23 Toyota ruft Kobayashi rein, Webber übernimmt wieder die Spitze. Das Schwester-Auto brummte sich übrigens einen Großteil seines Rückstandes ein, als beim Wechsel von Regenreifen auf Slicks eine Radmutter klemmte. "Ich hatte drei gute Stints. Leider haben wir unsere gute Position zu Anfang auf den Regenreifen verloren, aber es ist ja noch früh im Rennen", kommentierte Dumas.

20:21 Aktuell gibt es vier Slow-Zones. Alle im hinteren Teil der Bahn kurz vor Start-Ziel (Zone 30 - 33).

20:20 Alle Favoriten fahren ihre Pace. Zweikämpfe suchen wir bei den Topautos momentan vergebens. Es ist mehr ein taktisches Rennen geworden. Die Rennleitung meldet unterdessen: "Ein Boxenstopp des Autos mit der Nummer 8 wird untersucht." Dabei dreht es sich um den bestplatzierten Audi R18.

20:18 Wow, der Japaner lässt die nächste Zauber-Zeit folgen: 3:21.445 Minuten. Sein schärfster Verfolger kann dieses Tempo nicht gehen und dreht eine 3:29.1. Der Abstand beträgt fast 50 Sekunden. Nicht genug, um nach dem Stopp vor dem Porsche zu bleiben.

20:17 Bis auf den Toyota TS050 Hybrid mit dem Aufkleber "5" haben alle Topautos 6 Boxenstopps absolviert.

20:15 Kobayashi kommt bis auf 15 Tausendstel an die schnellste bislang gefahrene Rundenzeit von Mark Webber heran. Starkes LMP1-Le-Mans-Debüt des ehemaligen F1-Piloten bislang. Anfang war er zwar etwas langsamer als seine Konkurrenten, was aber wohl der Vorsicht geschuldet war.

20:13 Nach 12-minütiger Reparaturphase ist der Porsche 911 RSR von Frederic Makowiecki, Earl Bamber und Jörg Bergmeister wieder auf der Bahn.

20:08 Le Mans ist eine Highspeed-Piste. Und deshalb natürlich auch gefürchtet. Die LMP1-Renner erreichen Durchschnittsgeschwindigkeiten von 245 km/h pro Umlauf.

20:06 Heiße Szene: Kobayashi bretterte gerade auf einer der langen Geraden an zwei GT-Autos und einem LMP2-Wagen vorbei und war dabei mit der rechten Fahrzeugseite etwas auf dem Dreck.

20:03 Der Werks-911 mit der Nummer 92 steht in der Garage. Die Mechaniker checken am Auto von Jörg Bergmeister das Heck. Unterdessen tauschte Audi beim letzten Boxenbesuch die linke Tür am R18 von Oliver Jarvis, weil sie klemmte. Das kostete aber keine Zeit wie es aussah.

20:01 Porsche droht Ärger. "Ein mögliches Vergehen vom Auto mit der Startnummer 2 wird untersucht", meldet die Rennleitung. Es dreht sich wohl um einen Boxenbesuch.

19:59 Fässler ersetzte in der Zwischenzeit seinen Kollegen Andre Lotterer. Das Duo hat den Audi mit der Nummer 7 auf die 14. Position gebracht. Zur Erinnerung: Das Auto verlor zu Beginn gute 20 Minuten, nachdem der Turbo am Vierliter-V6-Diesel den Geist aufgab.

19:57 Jarvis peilt nach 13 Runden in Folge die Box an. Es wird der sechste Stopp für den Audi mit der Startnummer 8 vom Team Joest.

19:55 Mark Webber lässt es fliegen. Schnellste Rennrunde in 3:21.816 Minuten (74. Umlauf). Da brummt der Australier der Konkurrenz einige Sekunden auf. Spricht für wenig Verkehr und richtig griffige Gummis.

19:53 Die Angst vor einem Defekt kann man in Le Mans nie loswerden. Sie steckt immer irgendwo im Hinterkopf. "Le Mans muss einen gewinnen lassen", sagt deshalb Porsche-LMP1-Boss Fritz Enzinger.

19:51 Ein weiterer Dreher: Der Oreca-Nissan, eingesetzt von Manor, mit der Startnummer 44 ist gekreiselt, kann aber weiterfahren. An der Spitze bleibt das Bild unverändert.

19:46 Immer wieder reizen die Fahrer das Limit aus. Die Rennleitung reagiert und weißt sie darauf hin, die Streckenbegrenzungen (weiße Linien und Kerbs) einzuhalten. Sonst drohen bei mehrmaligen Vergehen Zeitstrafen.

19:44 Den besten Speed hat aktuell Lieb mit 3:22.8 Minuten. Die Konkurrenz dreht Zeiten oberhalb von 3:25 Minuten.

19:42 Aktuell toben keine Zweikämpfe in der LMP1-Klasse. Die Piloten haben sich eingerichtet. Webber dreht im Porsche 919 in Führung liegend seine Bahnen. Kobayashi fährt den besten Toyota. Vor Jarvis im einzigen Audi, der noch um den Sieg kämpft, sowie Marc Lieb im zweiten Porsche und Anthony Davidson im zweiten Toyota. Die Top5 trennen 1:09,345 Minuten.

19:40 Wie in der Formel 1 hilft auch in Le Mans der Kollege Computer bei der Rennstrategie. Nichts wird dem Zufall überlassen. Topteams arbeiten mit Battle-Rooms, die sie über der Garage eingerichtet haben, um die ideale Taktik zu berechnen. Vor allem in Gelb- und Safety-Car-Phasen.

19:36 Die Außentemperatur beträgt gut 19 Grad. Der Asphalt ist etwa fünf Grad wärmer. Weiterer Regen ist derzeit nicht in Sichtweite.

19:34 Joey Hand hat sich Toni Vilander im dichten Verkehr gekrallt und den Ferrari überholt. Aber wie vorhin geschrieben: Gegen den Ford GT mit der 68 läuft eine Untersuchung. Die Führung steht auf der Kippe.

19:32 Wie erwartet ist Kobayashi im 68. Umlauf an die Box gekommen, um den 2,4-Liter-Biturbo-V6 mit frischem Benzin zu versorgen.

19:30 In der GT-Klasse tobt wie in der 1960er Jahren der Kampf zwischen Ferrari und Ford. Der 488 mit der Startnummer 82 wird von zwei Ford GT verfolgt (68 und 69). Im Zehntelabstand.

19:28 Schlechte Nachrichten für Ford: Der GT mit der Startnummer 68 (Dirk Müller, Sebastien Bourdais, Joey Hand), der im Qualifying schnellster in der GT-Klasse war, könnte bei einem Boxenstopp gegen die Regeln verstoßen haben. Die Rennleitung untersucht.

19:25 Wir erwarten Kobayashi in zwei Umläufen in der Box zum Nachtanken. Dann ist er seine Führung wieder an Mark Webber und Porsche los. Der Abstand ist mit gut 31 Sekunden zu gering, um vorn zu bleiben.

19:24 Prominenz in Le Mans: Das Audi Sport Team Joest begrüßte an der Sarthe den Hollywood-Star Jason Statham, der den Start aus der Audi-Garage verfolgte.

19:22 Benoit Treluyer (Audi #7) verkündet über Twitter: "Setup und Rhythmus sind gut. Umso ärgerlicher, dass uns das Problem getroffen hat."

19:21 Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 5 verlor vorher fünf Minuten, weil der Kühler gewechselt werden musste. Ein Stein hatte den alten nachhaltig beschädigt.

19:19 Übrigens backt Michelin sowohl für Audi als auch Porsche und Toyota spezielle Mischungen. Dafür werden unzählige Testkilometer abgestrampelt. Einen Wettbewerbsvorteil können sich die Teams aber nicht erkämpfen. Weil es dem jeweils anderem zugestanden wird, die Mischungen der Konkurrenz gegenzuchecken.

19:17 Es bleibt also bei der bekannten Strategie: 13 Runden bis zum nächsten Tankstopp für Porsche und Audi. Toyota hat eine andere Strategie und dehnt seine Stints um einen Umlauf länger aus. Das könnte sich zum Ende hin auszahlen, weil man sich so einen Stopp sparen könnte. Die Pace der Japaner stimmt jedenfalls. Schade um das Auto mit der Startnummer 5, das vorhin unplanmäßig aufgrund eines vibrierenden Reifensatzes nach nur einer Runde erneut die Gummis tauschen musste.

19:15 Porsche bittet Webber rein. Der 919 Hybrid wird mit neuer flüssiger Nahrung versorgt. Dagegen bleiben die Michelin-Walzen weiter am Auto stecken.

19:13 Mark Webber hat Kamui Kobayashi abgehängt und dem ehemaligen japanischen F1-Fahrer 23,4 Sekunden aufgebrummt. Marc Lieb nimmt nach dem Audi-Stopp die dritte Position ein. Mit fast einer Minute Rückstand. Es folgt Anthony Davidson im zweitbesten Toyota (+ 1:43 Minuten.).

19:10 Jarvis biegt nach einem weiteren 13-Runden-Turn zu seinen Mechanikern ab. Der Schwester-R18 mit Lotterer im Cockpit hat sich übrigens bis auf die 21. Position vorgearbeitet. Vorbildlicher Kampfgeist nach dem frühen Turboschaden.

19:09 Die Gelb-Bereiche befinden sich nach Start-Ziel und in der Schikane nach der ersten Mulsanne-Gerade.

19:08 Doch nicht. Der Rennwagen muss mit dem Kran rausgezerrt werden.

19:05 Der grüne Ligier-Nissan mit der Startnummer 40 hat sich ins Kiesbett gedreht, kann sich wohl aber selbstständig befreien.

19:04 Die Rennleitung hat drei Slow-Zones eingerichtet. Dort müssen die Piloten Tempo rausnehmen.

19:02 Der Ferrari 488 von AF Corse ist nach einer langen Reparaturzeit wieder im Rennen. Auch der Porsche-Werks-911 mit der Startnummer 91 musste aufgrund technischer Probleme die Box ansteuern. Kevin Estre rangiert auf dem 41. Gesamtrang. Gianmaria Bruni im Ferrari an 59. Stelle.

19:00 In der Zwischenzeit haben wir die ersten 26 Bilder von der Rennaction aus Le Mans in unser System geklopft und online gestellt. Hier geht es zur Galerie.

18:59 Soweit wir das überblicken können, drehen alle LMP1-Werkshersteller Triple-Stints auf einem Reifensatz von Michelin.

18:58 So wie es sich bislang darlegt, fahren Audi und Porsche jeweils 13 Runden, bis sie ihre LMP1-Renner mit neuem Sprit befüllen. Toyota lässt sich einen Umlauf mehr Zeit. Eigentlich dürfte auch Porsche vom Reglement her 14 Runden am Stück fahren, bevor man die Box ansteuern muss.

18:54 Marc Miller aus den USA hat seinen Porsche 911 RSR in der ersten Schikane weggeschmissen. Die Frontschürze steckt nicht mehr auf der Karosserie. Miller fährt in der GT-Amateurklasse.

18:51 Der unplanmäßig fünfte Stopp wirft Davidson um weit über eine Minute zurück. Vorne macht Webber da weiter, wo Hartley aufgehört hat. Der Australier kontrolliert das Rennen vor Kobayashi im Toyota. Oliver Jarvis verliert im Audi R18 schon 40 Sekunden. Marc Lieb liegt weitere 10 Sekunden dahinter.

18:49 In der Box tauschten die Japaner alle vier Räder. Aus Sicherheitsgründen.

18:48 Anscheinend hat der Toyota mit der Startnummer 5 Vibrationen. Davidson fährt gerade wieder raus.

18:47 Porsche hat seinen Vorteil bei den Tankstopps aus dem Vorjahr in 2016 gerettet. "Wir gewinnen ungefähr eine Sekunde pro Stopp. Bei 30 Stück macht das eine halbe Minute aus. Das muss die Konkurrenz erstmal gutmachen", heißt es aus dem Porsche-Lager.

18:45 Was ist bei Toyota los? Davidson (Startnummer 5) kommt nach nur einem Umlauf zurück in die Boxenstraße. Probleme?

18:43 Kamui Kobayashi, der bei Toyota den zurückgetretenen Alex Wurz ersetzt, übernimmt von Conway. Abstand auf Webber: 7,3 Sekunden. Bedeutet: Ein Boxenstopp kostet mit Reifen- und Fahrerwechsel über 1:20 Minuten.

18:41 In Indianapolis (Streckenposten 25) herrscht gelb. Und die Rennleitung bittet die Piloten, die Rückleuchten für Regen auszuschalten.

18:40 Der Toyota-Kommandostand ruft sowohl Buemi als auch Conway rein.

18:37 In der LMP2-Klasse führt nach wie vor Manor. Bei den 14 werksunterstützten GT-Rennwagen der Ferrari 488 von Risi Competizione vor zwei Ford GT - eingesetzt von Chip Ganassi. Porsche belegt mit dem RSR den vierten Rang in der GT-Wertung.

18:35 Bei Porsche ging man gestern davon aus, auf einem Reifensatz Triple-Stints zu fahren. In der Nacht könnte man aufgrund kühlerer Bedingungen sogar auf vier Stints ausweiten. Heißt: Bei den Stopps wird nur nachgetankt, die Gummis bleiben für vier Stints drauf.

18:33 Brendon Hartley berichtet nach vorläufig getaner Arbeit: "Ich war sehr vorsichtig auf den ersten beiden Stints. Es schaut sehr eng aus unter den Herstellern. Vielleicht können wir die Reifen noch für einen weiteren Stint drauflassen. Es hängt davon ab, was die anderen machen. Wir müssen das Auto einfach auf der Strecke behalten. Es ist noch ein sehr weiter Weg."

18:32 Den Porsche mit der Startnummer 2 pilotiert nun Marc Lieb, der auf der Nürburging-Nordschleife im Porsche 918 Spyder den Rekord für straßenzugelassene Sportwagen hält.

18:31 Durch die Boxenstopps der Konkurrenz übernimmt Toyota wieder die Spitze. Bei Porsche springt Hartley aus dem Auto, dafür schlüpft Mark Webber in den 919 Hybrid. Der Australier konnte in seiner Formel 1-Zeit keinen WM-Titel erringen. 2010 hatte er seine beste Chance, musste aber zum Schluss doch zusehen, wie Sebastian Vettel im Red Bull seinen ersten von vier Titeln abräumte.

18:27 Der Startnummer 4 vom Bykolles Team wird die schwarz-orange Flagge gezeigt. Weil die Temperaturen im Cockpit laut Rennleitung überhöht sind.

18:25 Audi ruft Duval nach einem 13-Runden-Stint in die Box. Mehr darf Audi vom Reglement her nicht am Stück fahren. Porsche und Toyota dürfen dagegen 14 Runden abschrubben, wenn man denn wollte. Als Bonus dafür, dass man in der 8MJ-Hybridklasse fährt. Duval übergibt das Steuer an Oliver Jarvis.

18:23 Übrigens erreichen die Michelin-Gummis erst zwischen 400 und 450 Kilometer Laufleistung ihren Höhepunkt und lassen die schnellsten Bahnen zu. Der Gummi der Franzosen ist also konstant, und hat nicht am Anfang einen Peak und fällt danach ab.

18:21 Conway quetscht seinen TS050 Hybrid aus: 3:22.155 Minuten sichern ihm die schnellste Rennrunde.

18:19 In der LM GTE Pro steht eines der Topautos in der Garage. Es ist der Ferrari 488 von AF Corse mit der Startnummer 51. Mittlerweile seit sechs Runden. Der Grund: Batterieprobleme. Das Trio Gianmaria Bruni, James Calado und Alessandro Pier Guidi war einer der heißesten Sieganwärter in der GT-Kategorie.

18:17 Hartley hat alles im Griff. Mit tiefen 3:23ern bestimmt der Neuseeländer das Geschehen. So hat er auf Conway 13,5 Sekunden herausgefahren. Duval büßt nach 47 Umläufen über eine halbe Minute im Audi ein. Buemi 36 Sekunden, Dumas 54 Sekunden.

18:15 Die Haupttribünen auf Start-Ziel leeren sich. Wir sehen durch die Fenster viele grüne Sitzschalen. Die Fans ziehen raus an die Strecke. Das Wetter lässt es zu.

18:13 Thema Sound: Der Toyota TS050 Hybrid ist unter den LMP1-Werksrennern mit seinem dumpf-klingenden Biturbo-V6 noch der lauteste. Das Fell zieht einem der Lärm aber nicht von den Ohren. "Für uns Fahrer ist es im Cockpit angenehmer als mit dem V8", erklärte Stephane Sarrazin. Die Fans scheint der knappe Sound nicht zu stören. Entweder weil die GT-Autos für Krawall sorgen oder weil sie die WEC einfach fasziniert. Man erinnere sich nur an die elenden Diskussionen rund um die Formel 1, seit die V8-Krachmacher durch V6-Turbos ersetzt wurden.

18:08 Wir können Ihnen das alles erzählen, weil sich der Kampf an der Spitze beruhigt hat.

18:07 Die Mission Titelverteidung streben etwa 265 Porsche-Mitarbeiter im LMP1-Team an. Etwa 60 davon an der Strecke. Für alle Trainings, Qualifyings und das Rennen karrten die Weissacher sechs Motoren nach Le Mans. Die Renntriebwerke fuhr man im ersten Training ein, und nahm sie bis zum WarmUp wieder aus dem 919 Hybrid. Und wie viele Ersatzchassis brachte Porsche nach Le Mans? "Nur eines. Da muss schon viel passieren, dass das Chassis kaputt geht", berichtet LMP1-Chef Fritz Enzinger.

18:04 Audi und Porsche mussten 2016 etwas zurückschrauben. Beide treten wie Toyota nur noch mit zwei Autos an. Mal sehen, wie sich das auswirkt. Ein Audi ist ja schon aus dem Rennen um den Sieg. Eine alte Le Mans-Regel lautete: Ein Auto hat einen Unfall, das andere Technik-Ärger, das dritte kommt durch.

18:02 Der einzige LMP1-Werksrenner, der bislang in Technik-Trouble steckte (Turbowechsel), war der R18 mit der Startnummer 7. Das Auto rangiert derzeit auf dem 49. Platz. Mit einem Rückstand von sechs Runden.

17:59 Die ersten 12 Fahrzeuge haben allesamt dreimal in der Box angehalten, damit ihre Mechaniker nachtanken konnten. Wir hoffen, dass die Spitze auch in den verbleibenden 21 Stunden so nah zusammen bleibt. Stellen Sie sich mal vor, wir würden so ein Finale wie beim 24h-Rennen am Nürburgring Ende Mai erleben ...

17:57 In Arnage hat sich der Ligier-Honda mit der Startnummer 49 gedreht, kann aber weiterfahren. Gelbe Flaggen werden trotzdem geschwenkt.

17:55 Hartley schnuppert wieder Führungsluft. Conway positioniert sich mit 3,5 Sekunden dahinter. Duval fehlen 16,3, Buemi 28,5 Sekunden. Und Dumas mehr als 40 Sekunden im zweiten Porsche.

17:53 Bislang zeigen die Fahrer keine Konzentrationsschwächen. Unfälle? Fehlanzeige. Trotz der komplizierten Verhältnisse zu Beginn.

17:50 Toyota dehnt seinen Stint aus. Das bringt die vorläufige Doppelspitze. In der Reihenfolge Conway vor Buemi. Abstand: 23,5 Sekunden. Mit einer Minute folgt der erste Porsche um Brendon Hartley.

17:48 Audi gewann übrigens vor 10 Jahren zum ersten Mal mit Dieseltechnologie. Damals noch mit einem V12-Dampfe und 5,5 Liter Hubraum. Wenn der R18 heute über die Gerade brettert, ist nur wenig zu hören. Der Audi wird von jedem GT-Renner locker übertrumpft, was den Sound angeht.

17:46 Einer fehlt noch bei unseren Technik-Checks. Er ist der radikalste unter den LMP1-Rennern. Mit spitzer Aerodynamik und neuer Hybridtechnik will Audi seinen Le Mans-Thron zurück (Story).

17:43 Ja gibts denn das? Jetzt lässt sich in Le Mans sogar die Sonne blicken. Das passt zu dem interessanten Rennen, das wir sehen. Wir können Ihnen sagen: Kommen Sie ruhig selbst mal nach Le Mans. Hier wird Motorsport während des Großevents gelebt. Das spürt man mit jeder Faser. Und es ist ansteckend. Im positiven Sinne.

17:41 In der LM GTE AM - der Klasse für Gentleman-Fahrer - ist aktuell der Porsche 911 RSR von Christian Ried, Wolf Henzler und Joel Camathias in Front.

17:40 Schneller Blick in die LMP2: Dort führt der Manor mit der Startnummer 44. Roberto Mehri belegt im Gesamtklassement den siebten Rang.

17:38 Der Dreikampf an der Spitze ist vorerst unterbunden. Duval fegte in die Box. Hartley und Conway bleiben. Ebenso Buemi und Dumas.

17:37 Der Audi mit der Startnummer 7 ist übrigens wieder unterwegs. Der Turbo-Wechsel kostete 20 Minuten und 40 Sekunden.

17:35 Die Piloten finden mehr und mehr  Vertrauen. Conway legt in 3:23.010 Minuten die schnellste bisher schnellste Bahn hin. Die ersten vier fahren allesamt unter 3:24 Minuten.

17:33 Es bewahrheitet sich, was Buemi und alle anderen im Fahrerlager prophezeiten: Porsche, Audi und Toyota liegen ganz eng zusammen. "Alles bewegt sich zwischen einer Zehntel und einer Sekunde", meinte Buemi gestern. "Wenn wir es schaffen, der Garage fern zu bleiben, können wir am Ende zuschlagen", lautet der Plan.

17:31 Buemi verschärft das Tempo im Toyota mit der Startnummer 5: 3:24.183 Minuten für den ehemaligen Formel 1-Piloten aus der Schweiz.

17:29 Audi und Toyota legten für 2016 neue LMP1-Waffen auf. Doch auch Porsche hat sich nicht auf dem Vorjahres-Doppelerfolg ausgeruht. "80 bis 90 Prozent unseres Autos sind überarbeitet. Eigentlich alles bis auf das Monocoque", sagt Porsche-LMP1-Teamchef Andreas Seidl. Wir haben den 919 Hybrid genauer beleuchtet (Technikcheck).

17:25 Das Feld schiebt sich zusammen. Conway folgt Hartley mit 2,2 Sekunden Rückstand. Weitere zwei Sekunden büßt Duval ein. Buemi (4.) und Dumas (5.) können die Spitzenzeiten zwar mitgehen, verloren aber in der Anfangsphase und bei den Stopps etwas. Es fehlt schon über eine halbe Minute. Der zweite Porsche liegt 44 Sekunden zurück.

17:23 LMP1, das heißt 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner (Porsche) gegen 2,4-Liter-V6 (Toyota) gegen 4,0-Liter-V6 (Audi). Während Porsche und Audi nur einen Turbolader verbauen, setzt Toyota auf zwei Lader. Auch die Energierückgewinnung ist verschieden. Porsche gewinnt Strom einerseits durch Abgasenergie, andererseits durch Bremsrekuperation. Audi und Toyota regenieren nur über eine MGU-K. Im Fall von Toyota an beiden Achsen, am R18 nur vorn.

17:20 Hartley und Conway fahren praktisch die gleichen Rundenzeiten. Dahinter kommt Duval auf und reduziert die Lücke. Faszinierend: Nach 30 Runden trennen die ersten drei - jeweils drei verschiedene Marken und Fahrzeugkonzepte - nur 6,5 Sekunden.

17:19 1966 errang Ford übrigens seinen ersten Gesamterfolg in Le Mans. Es folgten drei weitere Sieg 67, 68 und 69. Damals groß in den Schlagzeilen: Der Zweikampf mit Ferrari. Das Duell um die Vorherschaft in der GT-Klasse scheint sich 50 Jahre später zu wiederholen. Ein Schelm, wer böses denkt.

17:17 In der LM GTE Pro ist es vorbei mit der Porsche-Herrlichkeit. Auf den ersten fünf Rängen der GT-Werksklasse sammeln sich nur die Renner von Ford und Ferrari. Da scheinen die leichten Modifikationen an der Balance of Performance (Story) nichts geholfen zu haben. Der Regen kaschierte wohl nur die schlechtere Einstufung der 911 RSR. Auch Vorjahressieger Corvette und Aston Martin sehen derzeit kein Land.

17:09 Zwischenstand nach den Toyota-Boxenstopps: Hartley führt vor Conway. Abstand: 5,3 Sekunden. Mit weiteren vier Sekunden Rückstand folgt Duval im ersten Audi. Lotterer steht immer noch in der Box. Audi hat also nach dem Turboschaden nur noch ein Eisen im Feuer. Und das bei noch fast 22 Stunden Rennzeit.

17:08 In der Frühphase des Rennens ging es darum, unfallfrei durch die kniffligen Bedingungen zu kommen. Zu langsam durfte man aber auch nicht machen. Denn dann kann es sein, dass man diesen Rückstand nie wieder aufholt. Weil die drei LMP1-Herstellerteams auf einem extrem engen Niveau zusammenliegen.

17:06 Die ersten zwei Stunden sind rum. Falls Sie jetzt erst zuschalten. Aufgrund von Regen startete das 24h-Rennen Le Mans 2016 zunächst hinter dem Safety Car. Erst um 15:52 durften die Piloten voll angasen. Und seither heizen sie dem Publikum bei etwa 20 Grad Außentemperatur ein.

17:04 Auch Conway und Buemi waren mittlerweile in der Boxenstraße. Mal schauen, wo sie sich einordnen.

17:03 In unserem Technik-Check widmen wir uns ausführlich dem neuen Toyota TS050 Hybrid (Link).

17:02 Im Vorjahr war Toyota noch hoffnungslos unterlegen. Die deutsche Konkurrenz brummte den Japanern pro Umlauf vier bis fünf Sekunden auf. Toyota zog aus der Schlappe die richtigen Schlüsse. Der V8-Sauger wanderte aufs Altenteil. Die Ingenieure ersetzten ihn durch ein Biturbo-V6-Aggregat mit 2,4 Litern Hubraum. Dazu wechselte man von der 6MJ-Hybridklasse auf 8MJ - also die gleiche Stufe wie Porsche. 2016 kann Toyota mit seinem neuen Auto wieder kämpfen.

16:56 Duval bog in seinem Audi nach einem 12-Runden-Stint in die Box ab. Die Audi-Truppe füllte den R18 mit frischem Diesel. Einen Umlauf später kreuzte Hartley bei seiner Porsche-Crew auf. Er sortierte sich am Ausgang wieder vor Duval ein. Sie rangieren nun auf den Plätzen vier und fünf. Davor befinden sich der Porsche 919 - gefahren von Romain Dumas - und die Toyota, die mit Conway in Front liegen.

16:50 Der Audi R18 mit der Startnummer 7 steht übrigens immer noch in der Garage.

16:48 In der 15. von nun 16 Umläufen hat Le Mans-Sieger Hartley auch die schnellste Bahn gedreht: 3:25.779 Minuten. Das Tempo an der Spitze ist hoch. Sicher ist der eine oder andere Kerb auf der Strecke noch nass.

16:47 Hartley bestimmt das Tempo. Der Neuseeländer führt mit fünf Sekunden vor Duval. Der hat Conway im Nacken.

16:45 Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich hat sich zum Malheur am R18 von Lotterer geäußert: "Wir mussten den Turbolader tauschen. Das hat uns total überrascht. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das das letzte Mal hatten. Es ist in keinem Dauerlauf passiert. Die Jungs haben es in 20 Minuten getauscht. Der Kampfgeist ist da und es war für alle eine Motivation, diese Arbeit so schnell wie möglich zu erledigen."

16:42 Die Rennleitung warnt den Porsche mit der Startnummer 2, die Streckenbegrenzungen einzuhalten. Sonst droht eine Strafe. Dumas belegt aktuell mit über einer halben Minute Rückstand die fünfte Position. Alles noch aufholbar.

16:40 Der Rebellion mit der Startnummer 13 hat sich als erstes LMP1-Auto ohne Hybridtechnik schon 2:26 Minuten eingefangen.

16:38 Unterdessen tobt der Kampf um die Führung. Im dichten Überrundungsverkehr hat sich Hartley den Audi R18 von Loic Duval geschnappt. Der folgt dem Porsche jetzt im Abstand von einer halben Sekunde. Beide schlängeln sich an den zahlreichen GT-Autos vorbei. Im Rückspiegel wird Mike Conways Toyota immer größer. Der Brite macht in den Mischverhältnissen einen bärenstarken Eindruck.

16:35 Wir hören gerade, dass am Audi mit der Startnummer 7 der Turbo am Vierliter-V6 getauscht werden muss. Das ist bitter für die Truppe um Andre Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Treluyer. Die Chancen auf den Le Mans-Sieg sind auf Null gesunken. Wenn nicht noch etwas völlig abgedrehtes passiert.

16:32 Die Porsche-Vorhersage stimmt bislang. Im Lager der Weisscher Truppe ging man davon aus, dass es in den ersten Rennstunden regnet. Gegen Abend sollte sich das Wetter laut Vorhersage stabilisieren und trocken bleiben. Über Nacht und am Sonntag erwarten die Porsche-Wetterfrösche keine Schauer.

16:30 Auf Start-Ziel sehen wir den Regen. Prompt klettern auch wieder die Rundenzeiten um rund drei Sekunden. Zuletzt lagen die Führenden im Bereich von 3:29 Minuten. Also gute zehn Sekunden langsamer als im ersten Qualifying.

16:28 Es hat wieder in manchen Streckenabschnitten angefangen, leicht zu nieseln.

16:27 In der GT-Klasse für Werksfahrer hat sich Porsche (#92) die Spitzenposition gekrallt. Dahinter liegen der erste Ford (#69) und der erste Ferrari (#51).

16:25 Immerhin eine gute Nachricht für Audi: Loic Duval hat sich an Brendon Hartley vorbei gepresst und die Spitze übernommen.

16:22 Schon im Training machten die Audi Zicken. Das Verteiler-Getriebe, das den Elektro-Boost an die Vorderachse verteilt, war ausgestiegen. Wir kennen den Grund für den aktuellen Stopp noch nicht.

16:20 Der erste Favorit auf den Gesamtsieg strauchelt: Audi schiebt das führende Auto mit Lotterer am Steuer rückwärts in die Box. Das sieht nach Technik-Ärger aus. War es das schon für den Rennwagen mit der Startnummer 7?

16:19 Die Rennleitung verteilt die erste Strafe: Das Auto mit der Startnummer 49, ein Ligier-Honda, muss sich zu einer Stop-and-Gp-Penalty in der Boxenstraßen einfinden. Sie soll über fünf Minuten gehen. Der Grund: Einsatz des zweiten Motors.

16:17 Ganz klar: Audi heißt der Gewinner der ersten Boxenstopp-Phase. Der frühe Tausch auf Slicks hat sich für Lotterer gelohnt. Der dreimalige Le Mans-Gewinner führt das Feld mit 7,9 Sekunden vor Brendon Hartley an, der für Bernhard übernommen hat, und gleich mit der schnellsten Rennrunde groß aufgeigt (3:26.264 Minuten). Dahinter liegt Loic Duval. Toyota findet sich nur noch auf den Positionen vier und fünf wieder. Der zweite Porsche von Romain Dumas hat bereits über 42 Sekunden Rückstand auf Lotterer.

16:12 Sowohl Conway als auch Markenkollege Buemi sowie Neel Jani holen sich frische Slicks ab. Mal schauen, wo sie sich einordnen, und ob sich der frühe Stopp von Andre Lotterer im Audi ausgezahlt hat.

16:11 Doppelführung für Toyota. Die Japaner wollen 2016 endlich den langersehnten Le Mans-Triumph einfahren. Bislang gewann den 24h-Marathon an der Sarthe nur einmal ein asiatischer Hersteller. Mazda 1991 mit dem 787B. Angetrieben von einem 4-Rotor-Wankelmotor.

16:08 Auch Loic Duval im Audi mit der Startnummer 8 und Timo Bernhard im Porsche 919 Hybrid (#1) holen sich Trockengummis ab.

16:06 Buemi greift nach Duval im Kampf um die dritte Position. Vorne enteilt Mike Conway. Der Toyota TS050 scheint im Nassen den besten Speed zu haben. Conway hat nun schon 7,3 Sekunden auf Jani herausgefahren. Und er dreht den schnellsten Umlauf in 3:41.621 Minuten.

16:04 Andre Lotterer biegt in die Box ab. Es liegen Slicks parat. Zu viel Risiko? Oder ein genialer Schachzug?

16:03 Die Rennleitung erwartet weiteren Regen um 16:20 Uhr.

16:01 In der LM GTE Pro hat der Ford GT von Dirk Müller seine Führung verteidigt. Aber Porsche kommt in den nassen Bedingungen auf. Frederic Makowiecki hat sich in der GT-Klasse schon auf P2 geschoben.

16:00 Conway fliegt und übernimmt kurz vor Start-Ziel die Führung. Der Streckensprecher flippt fast aus. Keiner hält zurück. Die Spitze geht ein hohges Tempo. Die ersten fünf liegen innerhalb von 4,5 Sekunden. Auch Buemi hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen. Sein Rückstand: 7,3 Sekunden.

15:58 Und schon ist es vorbei mit der Porsche-Doppelführung. Mike Conway quetscht sich an Timo Bernhard vorbei. Der schnellste Mann auf der Piste war Andre Lotterer in 3:50.160 Minuten.

15:57 Der erste Umlauf im Renntempo ist abgespult. Es führt weiterhin der Porsche mit der Startnummer 1 mit 1,9 Sekunden vor dem Schwesterauto. Dahinter kriecht der erste Toyota fast in den Diffusor des Porsche. Der Abstand beträgt nur 0,4 Sekunden. Audi liegt auf der Lauer.

15:55 Audi ist auf dem Vormasch. Dagegen fällt der Toyota mit der Nummer 5 zurück. Zuerst wird Buemi von Lotterer aufgeschnupft, dann folgt Duval.

15:52 Vollgas. Die Autos donnern über die Zielgerade. Porsche hält die Doppelführung. Bei Toyota und Audi verschiebt sich ebenfalls nichts.

15:50 Endlich! Die Rennleitung bittet das Safety Car rein am Ende dieser Runde. Die Spannung steigt.

15:49 Die Sicht auf den fünf langen Geraden wird besser und besser. Es kann nicht mehr lange dauern. Vorsicht muss vorrang haben, ja. Aber schließlich müssen die Lenkradartisten unter allen Bedingungen zeigen, was sie können.

15:46 Die Zeit verrinnt: Auf den Tribünen, in den Boxen und im Pressezentrum warten alle gespannt darauf, wann die Rennleitung grünes Licht gibt und das Safety Car reinbittet. Die Situation erinnert an den GP Monaco 2016, als die F1-Autos ebenfalls die ersten Runden hinter dem Safety Car ausharren mussten.

15:43 Korrektur: Es sind vier Renner. Die Startnummern #27, #33, #50 und #62.

15:42 Am Ende der Boxenausfahrt stehen drei Autos. Sie waren gerade bei ihren Crews. Dumm nur: Die Ampel steht auf Rot. Heißt: Sie müssen warten.

15:40 Den Fans auf den Tribünen gefällt nicht, was sie sehen. Sie buhen und strecken den Daumen nach unten.

15:38 Die Streckenposten versuchen, das Wasser von der Piste abzutragen. Die Rennleitung gibt eine Warnung an die Teams heraus. Wann wird der 24h-Klassiker endlich freigegeben?

15:34 Die Rennleitung fordert das Safety Car auf, das Tempo zu erhöhen. Derzeit bummeln die Autos mit Rundenzeiten von 7:38 Minuten um die Bahn. Zur Einordnung: Die Pole-Zeit stand bei 3:19.7 Minuten.

15:32 Die Topautos sind mit Full-Wet-Regengummis bestückt. Andre Lotterer meinte gestern noch zur möglichen Regengefahr: "Le Mans ist überall gefährlich. Und hier wünscht sich kein Pilot Regen. Die GT-Fahrzeuge wirbeln mit ihren großen Flügeln viel Wasser auf. Die Sicht dahinter ist schlecht." Immerhin haben die Piloten die Möglichkeit, sich hinter dem Safety Car auf die schwierigen Gegebenheiten einzustellen. Hardliner werden dagegen den Start hinter dem Safety Car in Frage stellen.

15:27 Das Wasser steht trotzdem auf dem Asphalt. Einer der beiden Toyota schwamm gerade mit der rechten Fahrzeugseite durch eine Pfütze.

15:23 Gute Nachrichten: Der Regen hat nachgelassen.

15:20 Die Teams haben übrigens überall an der Strecke sogenannte Spotter verteilt. Sie geben stets die aktuellsten Infos an den Kommandostand. Zum Beispiel: Wie sieht die Verkehrslage aus? Oder was macht das Wetter? "Die Infos kommen unter anderem per SMS an uns", erzählt Porsche-LMP1-Chef Fritz Enzinger.

15:17 Die Autos kommen ein zweites Mal an Start-Ziel vorbei. Die LMP1-Renner von Porsche, Audi und Toyota flüstern. Dagegen machen die GT-Wuchtbrummen mehr Lärm.

15:15 Jetzt wird der Ford GT auf die Reise geschickt. Der Abstand beträgt rund anderthalb Umläufe. Die Piloten fahren zickzack hinter dem Safety Car, um die Temperatur in den Reifen aufrecht zu erhalten. Die ersten Minuten sind ein Geduldsspiel für alle Beteiligten. Als ob die Anspannung nicht schon so groß genug wäre.

15:13 Wir haben den Grund dafür, warum die Mechaniker den Ford GT mit der Startnummer #67 in die Box schoben. Harry Tincknell berichtete von Problemen mit dem Getriebe.

15:11 Durch den Regenguss ist die Asphalttemperatur rapide gesunken: von 28 auf jetzt nur noch 18 Grad, wie Audi über seinen Twitter-Account vermeldet.

15:09 Die Piloten kommen ein erstes Mal an Start-Ziel vorbei. Die Tribünen sind vollgepackt. Die Fans warten darauf, dass das Safety Car verschwindet und es abgeht. Da müssen sie sich aber noch gedulden.

15:07 Das wird noch dauern. Die Strecke ist wohl zu nass. Überall bilden sich Pfützen. Die Sicht ist extrem eingeschränkt.

15:04 Die Autos tuckern über den Kurs. Trotzdem ist die Gischt extrem. Wie würde das erst bei Renntempo aussehen? In den Boxen herrscht Anspannung. Alle starren gespannt auf die Monitore. Geschlafen wird für die nächsten 24 Stunden erstmal nicht. Le Mans ist nicht nur ein Kampf gegen die Gegner. Sondern auch gegen die Müdigkeit. Die späteren Sieger werden wohl auch die Nacht von Sonntag auf Montag zum Tag machen.

15:00 Das Safety Car braust voraus, die zum Teil über 1.000 PS starken Rennwagen hinterher. Die Uhr läuft schon runter.